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	<title>magischer circus</title>
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	<description>homo novus</description>
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		<title>Sommerlöcher</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 15:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aloha und moin moin. Da es dem Autor nicht immer vergönnt ist, alle aufkommenden Ideen umzusetzen, wird diese ausdrückliche Unzulänglichkeit an dieser Stelle mit einem interaktiven Spiel kaschiert. Im Folgenden stolpern Lesende also über Titel von möglichen Artikeln. Welche sollen Titel bleiben? Welche gedanklichen Grundpfeiler hingegen sollen zu textuellen Gebäuden ausgeschmückt werden? Begebt euch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Aloha und moin moin.</p>
<p>Da es dem Autor nicht immer vergönnt ist, alle aufkommenden Ideen umzusetzen,<br />
wird diese ausdrückliche Unzulänglichkeit an dieser Stelle mit einem interaktiven Spiel kaschiert.</p>
<p>Im Folgenden stolpern Lesende also über Titel von möglichen Artikeln.<br />
Welche sollen Titel bleiben? Welche gedanklichen Grundpfeiler hingegen<br />
sollen zu textuellen Gebäuden ausgeschmückt werden?<br />
Begebt euch auf die imaginäre Reise durch Bilder und Assoziationen und<br />
versucht eure inneren Regungen einzufangen.<br />
&#8230;und bitte, bitte, gebt sie hier in den Kommentaren preis.</p>
<p>Zur Auswahl stehen:<br />
[  ] Bruno Latour &#8211; Wir sind nie modern gewesen.<br />
[  ] Lass den Kommentar! &#8211; über Normen und Erwartungen in virtuellen Interaktionen<br />
[  ] Frazy Fusion &#8211; eine soziale Bewegung, die für nichts eintritt<br />
[  ] Die Ferne der Nähe oder die Unart des Weltreisens<br />
[  ] Vauban &#8211; der andere Stadtteil?<br />
[  ] Hilfe, wir kommen in der Leistungsgesellschaft an</p>
<p>frohes Mitspielen wünscht alex aus Ravensburg.</p>
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		<title>Irkutsk Tourista</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 11:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
				<category><![CDATA[out of time]]></category>
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		<category><![CDATA[Novosibirsk]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein weiterer Moment abseits des Gruppentrubels, ein weiterer Moment beinahe in Echtzeit Eindrücke aus der dadurch schon gar nicht mehr so weiten Ferne zu vermitteln, das Mysteriöse des Reisens kurz zu schließen, dabei ad absurdum zu führen, um neue Lebens-formen zu gestalten. Alles. Immer. Hier. Jetzt. Vergangenes und Zukünftiges verwoben in der ewig diffusen Aufmerksamkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Ein weiterer Moment abseits des Gruppentrubels, ein weiterer Moment beinahe in Echtzeit Eindrücke aus der dadurch schon gar nicht mehr so weiten Ferne zu vermitteln, das Mysteriöse des Reisens kurz zu schließen, dabei ad absurdum zu führen, um neue Lebens-formen zu gestalten.</em></p>
<p><a title="&quot;Wir vier hier mit Überlebenselixir.&quot; von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4879406365/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4095/4879406365_c9eeea1011.jpg" alt="&quot;Wir vier hier mit Überlebenselixir.&quot;" width="375" height="500" /></a></p>
<h3>Alles. Immer. Hier. Jetzt.</h3>
<p>Vergangenes und Zukünftiges verwoben in der ewig diffusen Aufmerksamkeit eines einzigen Augenblicks. Und doch &#8211; und vielleicht auch gerade deshalb neu &#8211; nicht widersprüchlich zu den Möglichkeiten einer Simulation des <em>&#8220;wirklichen Reisens&#8221;</em>, der <em>&#8220;wahren Auslandserfahrung&#8221;</em>.</p>
<p>Die Welt ist heute nun einmal so (vielfältig und voller Möglichkeiten). Punkt.</p>
<p><a title="Abschirmung, dann doch von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4880006760/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4102/4880006760_961dc75834.jpg" alt="Abschirmung, dann doch" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Die folgenden Geschichten orientieren sich, wie auch schon bisher, an den von mir bei <a href="http://www.flickr.com/photos/almereyda" target="_blank">flickr</a> hochgeladenen Bildern der Kameras meiner Mitreisenden Lena &amp; Max, eingewoben in Ausgedachtes, Erinnertes und vielleicht sogar nur Gewünschtes.</p>
<h3>TransSib</h3>
<p>Gehen wir nun also gemeinsam zurück und verlassen Mokau mit der Transsiberischen Eisenbahn, bei gefühlten 40ºC, mit ~2‰ Restalkohol im Blut, Schlafmangel und einem Delirium, das sich gewaschen hat.</p>
<p><a title="Delicieux! von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4880321020/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4137/4880321020_35514a185c.jpg" alt="Delicieux!" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Da ich den ersten Tag beinahe durchgängig geschlafen oder zumindest dank Kreislaufkollaps mit kaltem Schweiß dämmernd verbracht habe, kann ich leider keine detaillierte Beschreibung der Kontaktaufnahme mit unseren russichen Soldatenfreunden der Spezialeinheit <em>&#8220;Speznas&#8221;</em>, die nach einer Zigarette Niks plötzlich in unserem Abteil saßen und mitunter ein besonderes Auge auf unsere Mitreisende Lena geworfen hatten, liefern. Womöglich erfolgt eine detailliertere Rekonstruktion der Ereignisse zu geeigneter Stunde an dieser Stelle.</p>
<p><a title="Abteil von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4880322314/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4880322314_b345acd49d.jpg" alt="Abteil" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Volltändig genesen und mit einem Bärenhunger erwachend, sahen wir uns nun dem Umstand der Warnung <a href="http://n0thingnesss.livejournal.com/">Valentin</a>s vor einer TransSib-Reise gegenüber:</p>
<blockquote><p>&#8220;Pass auf Jon, dass du nicht vor Langeweile stribst!&#8221;</p></blockquote>
<p><a title="Wohnwagen von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4880009582/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4121/4880009582_e700f70fd2.jpg" alt="Wohnwagen" width="500" height="375" /></a></p>
<p>So schlimm ist es ja dann, wie ihr erfreulicherweise lesen könnt, doch nicht gekommen &#8211; obwohl einem der russische Wald einiges an Geduld abverlangt. Nischni Nowgorod, Jekaterinburg und Omsk, um nur einige der größeren Pausen des Zuges zu nennen &#8211; und weit und breit keine Pelmini bei den Babuschkas auf dem Bahnhof!</p>
<p><a title="mechanischer Samowar von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4879717205/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4879717205_3000666379.jpg" alt="mechanischer Samowar" width="333" height="500" /></a></p>
<p>Wir also weiter durch die Einöde, den Rauchschwaden der Torffeuer entkommend und einer Ahnung von frischer Luft entgegen.</p>
<p>Endlose Wälder, am Morgen der Einfahrt in Novosibirsk auch endlich sibirische Taiga vor Augen; verlassene Industriebrachen und Holzhaussiedlungen, deren I-Tüpfelchen stets blau gestrichene Fensterrahmen waren, zierten den Fluss der Zeit.</p>
<p><a title="siberian sun von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4880018090/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4141/4880018090_524fc0156d.jpg" alt="siberian sun" width="500" height="375" /></a></p>
<h3>Akademgorodok!</h3>
<p>Dank der Vermittlung meines ehemaligen Mitbewohners <a href="http://mistermax.org/" target="_blank">Maxim</a>, der jetzt mit Kind und Kegel in Berlin lebt, hatten wir Kontakt zu einem <a href="http://kissmybabushka.com/" target="_blank">politischen Aktivisten</a> in Novosibirsk. Beide kennen sich noch aus früheren Tagen in der <a href="http://www.cat-group.info/" target="_blank">CAT Group</a> (<em>Contemporary Art Terrorism</em>) und sind u.a. Begründer der MONSTRATION, einer dadaistischen 1.-Mai-Demonstrationsimitation, welche mittlerweile wohl u.a. nach St. Petersburg, Moskau, Peking und einigen weiteren Städten ausgestrahlt hat.</p>
<p><a title="Ob in Novosibirsk von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4880328784/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4136/4880328784_d30a7d6354.jpg" alt="Ob in Novosibirsk" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a href="http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9B%D0%BE%D1%81%D0%BA%D1%83%D1%82%D0%BE%D0%B2,_%D0%90%D1%80%D1%82%D1%91%D0%BC_%D0%90%D0%BB%D0%B5%D0%BA%D1%81%D0%B0%D0%BD%D0%B4%D1%80%D0%BE%D0%B2%D0%B8%D1%87" target="_blank">Artem</a> holte uns also nach vorausgegangenem E-Mail- und SMS-Verkehr tatächlich am Bahnhof ab und brachte uns sogleich zu <a href="http://tataata.com/" target="_blank">Tanja</a> und <a href="http://mishareyzlin.com/" target="_blank">Misha</a> nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akademgorodok" target="_blank">Akademgorodok</a> (sprich: <em>Akademgaradok</em>), welche in einer von deren Eltern geschenkt bekommenen Wohnung einer wiederum anderen Freundin, die wohl gerade für zwei Monate im Tian Shan Gebirge klettern ist, untergebracht waren und selbst eigentlich in Tel Aviv / Israel leben.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" /><param name="flashvars" value="intl_lang=de-de&amp;photo_secret=ea750946ed&amp;photo_id=4880536976&amp;hd_default=false" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377" allowfullscreen="true" bgcolor="#000000" flashvars="intl_lang=de-de&amp;photo_secret=ea750946ed&amp;photo_id=4880536976&amp;hd_default=false" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=71377"></embed></object></p>
<p>Wer sich nun also durch die hinter den Links verborgene Informationsfülle geklickt hat, möge erkennen in welchen absurden Umständen wir in Novosibirsk eingefallen sind. Und da wir uns somit schon in der Gegend, in Sibirien aufhielten, war es für unsere Gastgeber auch kein Problem, Kontakte nach Irkutsk zu vermitteln. Was es mit diesen auf sich hatte, sollt ihr später erfahren.</p>
<p>Jetzt bereiten wir uns langsam auf unsere Abfahrt gen Ulan Ude vor, um pünktlich am 19. die Grenze zur Mongolei zu passieren und in Ulaan Baatar drei Tage vor Beginn des zweiten Teils der Reise, unserer eigentlichen Expedition, anzukommen. Um Abstand zu gewinnen zum unglaublichen Koloss der Russischen Föderation, Eindrücke verarbeitend, Bilder sacken lassend und fortzufahren mit der Ruhe und Gelassenheit eines sich treiben lassens.</p>
<p><a title="Selbstauslöserabendessen von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4881310850/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4118/4881310850_28c2aeaf99.jpg" alt="Selbstauslöserabendessen" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Nun zögert nicht euch durch die Alben zu klicken und auch die anderen Fotos zu entdecken, manchmal beschrieben, manchmal selbst für sich sprechend.</p>
<p>Kommentare hier auf <a href="http://elektroni.de/" target="_blank">elektroni.de</a>, und nicht bei den übertragenen Facebook-Notizen, sind übrigens auch immer gern gesehen, da sie die Motivation steigern mehr zu schreiben.</p>
<p>In diesem Sinne und mit den besten Grüßen von der zur Nacht hin rapide kälter werdenden sibirischen Luft in Irkutsk,</p>
<p>Jon</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heat. Smog. Leave.</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 07:57:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
				<category><![CDATA[out of time]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Heute Abend gehen wir shoppen!&#8221; &#8230;war mein Motto des Tages, dabei bin ich jetzt gar nicht dabei und sitze vor diesem Screen, mir die Augen verblenden lassen. Aber alles in Ruhe der Reihe nach. Aufgewacht, den Blick nach draußen gewendet und mit einer grauen Wand konfrontiert gewesen. Was wird aus einem Tag, der so beginnt? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h3>&#8220;Heute Abend gehen wir shoppen!&#8221;</h3>
<p>&#8230;war mein Motto des Tages, dabei bin ich jetzt gar nicht dabei und sitze vor diesem Screen, mir die Augen verblenden lassen. Aber alles in Ruhe der Reihe nach.</p>
<p>Aufgewacht, den Blick nach draußen gewendet und mit einer grauen Wand konfrontiert gewesen. Was wird aus einem Tag, der so beginnt?</p>
<p><a title="gegenüber von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4869608160/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4076/4869608160_b4ffde0a21.jpg" alt="gegenüber" width="500" height="375" /></a></p>
<p>Plötzlich überschlugen sich die Informationen: Wir bezahlten die nächste Nacht, zogen in ein anderes Zimmer, zahlten um möglichen Komplikationen mit der Polizei oder Grenzbeamten vorzubeugen am dritten Tag die vorgeschriebene Registrierung in Russland und holten Informationen zum Verlauf der Feuer ein, da die dichte Wand vor den Fenstern schon Fragen aufkommen ließ. Und &#8211; <em>endlich</em> &#8211; nachdem wir gestern nur völlig veraltete Satellitenbilder der ESA vom letzten Monat und andere hingefrickelte zu den Feuern gefunden hatten, zeigt man uns eine russische Seite, die über äußerst aktuelle Informationen verfügt.</p>
<p>So also der Stand am Mittag gegen 12 Uhr, Quelle <em><a href="http://pozhar.yandex.ru/" target="_blank">pozhar.yandex.ru</a></em>:</p>
<p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Karte-12-Uhr-Merge.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-643" title="Feuerkarte 7.8. - 12 Uhr" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Karte-12-Uhr-Merge-400x99.png" alt="" width="400" height="99" /></a></p>
<p>Entlang der skizzierten Route der Eisenbahn finden sich nur vereinzelt Feuerlogos. Aber wir sehen keinen Grund zur Sorge, da keine Nachrichten über Böschungsbrände oder ausgesetzte Züge bekannt geworden sind. Nicht einmal Flüge wurden gecancelt, höchstens auf andere Flughäfen verlegt. Und schließlich hat man uns erst gestern noch Tickets für die TransSib verkauft.</p>
<p>Dass die Situation trotzdem etwas bedrohliches hatte, nicht nur von der Karte aus gesehen, zeigte sich auch beim Vorbereiten dieses Artikels, als uns Google die Übersetzung für ein Transparent, das über die Straße vor unserem Hostel gespannt war, präsentierte:</p>
<p><strong>ЖАРА. СМОГ. ОТПУСК.</strong><br />
<a title="HEAT. SMOG. LEAVE. von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4869081755/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4093/4869081755_bd16e41d9f.jpg" alt="HEAT. SMOG. LEAVE." width="500" height="375" /></a><br />
<strong> HEAT. SMOG. LEAVE.</strong></p>
<p>Da uns die Übersetzung aber auch, wenn das letzte Wort ohne Punkt eingegeben wurde, <em>vacation</em> vorschlug, machten wir uns, nach stundenlangem Verharren im Hostel, doch noch einmal auf den Weg in die Innenstadt, um endlich unser Touriprogramm abzufahren.</p>
<h3>Kreml!</h3>
<p>In der grünen Lunge Moskaus angekommen, einem grünen Park beim Kreml, bei offensichtlich geringerer Schadstoffbelastung als im Rest der Stadt, gönnte sich die Reisegruppe erst einmal ein Lungenupdate. Wie schön das sein kann!</p>
<p><a title="Mülleimerreflektionen von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4869610192/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4073/4869610192_d99a28a5ee_m.jpg" alt="Mülleimerreflektionen" width="240" height="160" /></a></p>
<p>Weiter ließen wir uns um den Kreml herumtreiben, flossen den Besucherströmen hinterher und beobachteten die ein oder andere Hochzeit, die sich ihren sozialen Status vor Ort in Fotos zementieren ließen. Vorbei am Mausoleum Lenins, eingehüllt in die bekannte Rauchwolke, fanden wir auf dem Roten Platz irgendwo tatsächlich auch die Sonne.</p>
<p><a title="Mausoleum Lenins bei Smog von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4868997321/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4098/4868997321_d67d525b9c.jpg" alt="Mausoleum Lenins bei Smog" width="500" height="333" /></a></p>
<p><a title="Irgendwo ... die Sonne von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4869000233/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4119/4869000233_a3aa78d440.jpg" alt="Irgendwo ... die Sonne" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Nach unserem touristischen Intermezzo begingen wir also noch einmal die nähere Nachbarschaft des Arbatviertels. Straßenhändler, Musiker und allerlei Gesocks sammelten sich in der Fußgängerpassage, welche uns zum Biertrinken in einer Seitenstraße führte.</p>
<p>Aus dem Restaurant nebenan dringt eine lokale Live-Interpretation bekannter kubanischer Rhythmen, vereinzelte Seelen fragen uns über die Brüstung des überdachten Biergartens nach irgendwas und neben dem Luxushotel der Gegend, zwischen der Spanischen und auch Mongolischen Botschaft, flanieren Jungmännergruppen und wünschen sich, dass es bereits Nacht ist.</p>
<p>Was bleibt von diesem Tag, außer der Kater am nächsten Morgen, nachdem ich für <em>nur ein Getränk kurz</em> in die Küche der feiernden Russen geganen war?<br />
Einmal mehr die Bestätigung, dass Russland voller starker Kontraste und mitunter unüberwindbarer Gegensätze ist.</p>
<p><a title="gegensätze ziehen sich an von Jon Richter bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/almereyda/4869618234/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4142/4869618234_b96d9a23bb.jpg" alt="gegensätze ziehen sich an" width="333" height="500" /></a></p>
<p>So legten wir uns denn mit folgender Karte im Sinn vor der ersten Zugfahrt nieder und hofften für unsere Strecke nur das Beste. Eine weitere Momentaufnahme 10 Stunden nach der letzten Karte.</p>
<p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Karte-22-Uhr-Merge.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-655" title="Karte 22 Uhr Merge" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/Karte-22-Uhr-Merge-400x87.png" alt="" width="400" height="87" /></a></p>
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		<title>Москва́</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 23:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maks</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eben noch um sich die Zeit, die Nervosität und die Langeweile zu vertreiben &#8211; jedoch das Band zur Heimat nur langsam auflösen zu lassen &#8211; mir der “Zeit” beschäftigt, schon steigt man aus in die Surrealität einer völlig fremden Welt. Eben noch mit der dich ständig umgebenden scheinbar wirklich zur Realität gewordenen Realität umgeben, plötzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><span style="color: #000000">Eben noch um sich die Zeit, die Nervosität und die Langeweile zu vertreiben &#8211; jedoch<br />
das Band zur Heimat nur langsam auflösen zu lassen &#8211; mir der “Zeit” beschäftigt,<br />
schon steigt man aus in die Surrealität einer völlig fremden Welt.</p>
<p>Eben noch mit der dich ständig umgebenden scheinbar wirklich zur Realität gewordenen<br />
Realität umgeben, plötzlich die murrigen Zollbeamten hinter sich gelassen um Abends<br />
nach Einkehr zum ersten mal das Surreale mit der neuen Realität abwägen zu müssen.</p>
<p>Willkommen in Moskau. Landung um 16.20h Ortszeit. Das zweite Betreten des Gebietes<br />
des Staatsgebildes der russischen Föderation nach dem Besuch des russischen<br />
Konsolates in Berlin. Das erste mal noch wie im Nachbar- und doch so fremden Zimmer<br />
mit völlig fremden Leuten, jedoch mit der Gewissheit jeden Moment wieder sein<br />
eigenes Bett aufsuchen zu können.</p>
<p>Diesmal ist die Tür verschlossen.</p>
<p>Es besteht keine andere Wahl als sich auseinandersetzen zu müssen mit dem im neuen<br />
Raum Vorhandenen. Zuerst noch zaghaft an der musiktechnisch als geschmackvoll<br />
empfundenen kurz vorher im Regal entdeckten blauen Vinyl, an den Sprachen und<br />
Bewegungen der nun viel bekannter vorkommenden ebenfalls Eingereisten<br />
entlanghangelnt, sich alsbald unter`s Bett kriechend so zu drehen und wenden bis die<br />
gemütlichste Position in fremder Umgebung eingenommen ist; Immer weiter vorzudringen<br />
im Staub und Vergessenen der letzten Jahre, immer mehr Kosmen im neuen Kosmos zu<br />
entdecken und schlussends das Bewusstsein und das Leben dieses Ameisenhaufens<br />
verstehen zu wollen.</p>
<p>Zweiter Tag, zweites Hostel. Immer wieder sprechen wir vom Geld welches scheinbar<br />
vorgestern, tatsächlich heute Morgen abgehoben wurde, vereinzelt auch vom Smog<br />
welcher scheinbar Gestern, tatsächlich jedoch erst vor einigen Stunden an meiner<br />
Lunge, wie das kleine Kätzchen welches seine Krallen noch nicht hervortreten lassen<br />
konnte, jedoch mit der selben Bestimmtheit wie ihr großer Bruder an der Zimmertlür<br />
kratzte.</p>
<p>Vielleicht &#8211; jedoch bestimmt, um nun endlich zur Ruhe zu kommen – ist dies das vage<br />
– jedoch eindeutige Zeichen, um nun endlich einschlafen zu können – dass das Ganze<br />
mehr war als nur zwei Tage, als nur 48 Stunden, als nur, mit Sicherheit auch zu<br />
bestimmenden jedoch in der Anzahl unglaublich viel erscheinenden Momente. Das Ganze<br />
kurz zur Ruhe geschaukelt, unter s Bett geschoben und eingeschlafen.</span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Moskau</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 20:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
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		<category><![CDATA[TransSib]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum laufen wir durch die Straßen der Stadt, sind noch nicht einmal im Hostel angekommen, dröhnt aus einem unverschämt großen Motorrad die Melodie Dschingis-Khans. Sind wir nicht auf dem Weg in die Mongolei? Erst einmal bereiten sich uns andere Sorgen, wie die aktuelle Medienberichterstattung vielleicht erwarten lässt: Die Stadt ist in Rauch gehüllt. Nicht wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Kaum laufen wir durch die Straßen der Stadt, sind noch nicht einmal im Hostel angekommen, dröhnt aus einem unverschämt großen Motorrad die Melodie Dschingis-Khans.</p>
<p>Sind wir nicht auf dem Weg in die Mongolei?</p>
<p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000023.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-632" title="Nebelsonne" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000023-400x300.jpg" alt="Der Himmel über Moskau während der Wald- und Torfbrände" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Erst einmal bereiten sich uns andere Sorgen, wie die aktuelle Medienberichterstattung vielleicht erwarten lässt:</p>
<p>Die Stadt ist in Rauch gehüllt. Nicht wirklich sichtbar, doch am näher liegenden Horizont bemerkbar, liegt bei unserer Anreise eine schwere Luft auf der Stadt. Heute, unserem zweiten Tag, war die Luft umso dicker, sodass es in den Augen brannte. Dass wir am Ende noch einmal die Sonne zu Gesicht bekamen, erschien eher wie ein Wunder. <em>Über</em> der Rauchwolke schien sie ja die ganze Zeit.</p>
<p>Millionen Menschen tümmeln sich in ständiger Bewegung, ob Tag oder Nacht, durch diese Stadt und halten aus &#8211; halten die Situation aus, halten das Wetter aus, halten sich aus. Millionen von Menschen leben in Moskau, dieser zutiefst menschlichen Stadt, und doch, neben allem bekannten, der Freundlichkeit, den Touristenfallen und Shopping Malls, gibt es doch etwas, das anders zu sein scheint.</p>
<p>Dann ist eine Straße eben mal gesperrt und die Fußgänger freut&#8217;s &#8211; in der Mitte stehend ein leerer Bus um den sich keiner kümmert mit geöffnetem Motor, dann fahren für eine halbe Stunde eben nur SUVs beinahe deine Zehen ab und an dir vorbei, dann ist eine Frau auf der Straße verlockender als die andere &#8211; Präsentation ist schließlich alles.</p>
<p>Aber auch die schönen Momente der Improvisation: Stromausfall im Hostel? Dann werden eben massig Taschenlampen eingekauft, per Hand zusammengebastelt und verteilt. Die Polizei mag nicht, dass du auf der Straße sitzt und Bier trinkst? Dann wird an Stelle der Verwarnung eben nur &#8220;Go! Go!&#8221; müde aus dem Auto gewunken und die Kiste ist wieder weg. Du willst kostenlos Metro fahren? Geh&#8217; durch die Stationsausgangstüren, mit einem durchgestrichenen Männchen gekennzeichnet, gehe an den Grenzzaun zwischen Ein- und Auslass, warte auf eine große Menschenmasse und schlüpfe von den allgegenwärtigen Sicherheitskräften unerkannt durch das grobe Gitter.</p>
<p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000017.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-634" title="Volga" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000017-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Wenigstens mussten wir uns über den Atemschutz keine Gedanken machen, da die Aussage der Feuerwehr dazu war, dass nur wirklich professionelle Atemmasken dazu in der Lage wären, die giftigen Dämpfe und nicht nur den Ruß aus der Luft zu filtern. Also heißt es so schnell wie möglich die Stadt zu verlassen.</p>
<p>Leider war es dieser Tage bei ungefähr 40°C so unerträglich heiß, dass jeder kleine Windstoß zu einem inneren Ausflug in die Sauna wurde: Die Schweißbäche zu zählen würde keine Wirkung zeigen. Wir sind alle verloren. Und nicht nur solche Gedanken. Die Hitze und das ständige Trinken, dein Wasser mehr nur eine salzige Plörre, deine Zuflucht die Bewegung durch die Stadt, das Nötigste zu erledigen. Dabei die Luft so heftig, dass selbst in der schon kühleren Straßenunterführung der Teer beginnt zu schmelzen und dir auf die Schulter tropft.</p>
<p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000022.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-635" title="Tropfender Teer" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000022-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Da die TransSib normalerweise ausgebucht ist und sich im Vorfeld schon ankündigte, dass wir kaum im selben Abteil fahren würden, waren wir heute umso mehr überrascht, dass es noch einige Tickets und bis Novosibirsk (50h Zugfahrt!) sogar ein Abteil für uns geben würde. Vor den Augen der wartenden Bevölkerung mal glatt ein paar zehntausende Rubel über den Schalter wandern gelassen und schon waren wir in Besitz von 8 Tickets, die uns letztlich bis nach Irkutsk bringen sollen.</p>
<p>Ob und wie wir es erreichen, steht auf einem anderen Blatt. In Erinnerung bleibt Moskau als Stadt der extremen Gegensätze, als Ort der äußersten Nähe zwischen Arm und Reich, als Verdichtung des menschlichen Schicksals und allen Banalitäten.</p>
<p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000027.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-636" title="Verdichtung der Gegensätze" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/P1000027-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Liebe Grüße aus Moskau,</p>
<p>Jon</p>
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		<title>Wo ist eigentlich Paul?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 12:06:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thadeus Protz</dc:creator>
				<category><![CDATA[out of time]]></category>

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		<description><![CDATA[Gefunden im WEISS&#38;KOHNEN Facebook Profil. Passend auch die Meeresfrüchte &#8211; &#8211; nur falsche Marke.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/wo-ist-eigentlich-paul.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-627" title="Wo ist eigentlich Paul?" src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/wo-ist-eigentlich-paul-265x400.jpg" alt="" width="265" height="400" /></a></p>
<p>Gefunden im WEISS&amp;KOHNEN Facebook Profil. Passend auch die Meeresfrüchte &#8211; <img src='http://elektroni.de/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  &#8211; nur falsche Marke.</p>
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		<title>Auftakt nach Maß. Oder: “Hier nen bisschen Baustellenromantik” (Nulldrei-TV 04:41 Minuten)</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 18:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pierre</dc:creator>
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		<description><![CDATA[SV Babelsberg 03 – FC Bayern München II 1:0 (1:0) So eine neue Saison in einer neuen Liga ist schon aufregend. Vorallem, weil wir in dieser recht jungen dritten Liga das erste Mal gastieren durften. Und das dies von längerer Dauer sein soll, dass ist auch am Ergebnis ablesbar. Dazu aber später mehr. Wunderbarstes Fussballwetter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>SV Babelsberg 03 – FC Bayern München II 1:0 (1:0)</p>
<p>So eine neue Saison in einer neuen Liga ist schon aufregend. Vorallem, weil wir in dieser recht jungen dritten Liga das erste Mal gastieren durften. Und das dies von längerer Dauer sein soll, dass ist auch am Ergebnis ablesbar. Dazu aber später mehr.</p>
<p>Wunderbarstes Fussballwetter präsentierte sich am Sonntag im Nordosten der Republik, als unsere Nulldreier den ersten Spieltag gegen die kleinen Bayern komplettierten. Diese Saison ist alles etwas anders in unserem geliebten Karli. Scharfsinnigen Beobachtern fiel auf, dass es ein kleines abgesperrtes “Loch” im Stadion gibt, die Rede ist natürlich vom ehemaligen Block K, welcher mit Maschinenkraft erfolgreich abgetragen wurde. Einfach ein paar Bauzäune rumgestellt und schon kanns losgehen. Das hatte zur Folge, dass der geneigte Nulldreier eben etwas zusammenrückt in unserer großen, wunderschönen Gegengeraden. So solls sein.</p>
<p>Der alte und neue Caterer wartete indes mit einer spacigen Kaffeebude und vegetarischen Bratwürsten auf, was in puncto Versorgung wohl die gravierendste Differenz zur Vorsaison darstellt. An dieser Stelle des Berichtes möchte ich nochmal für die Bürgerbewegung “Pro Currywurst im Karli” (PCiK) werben, welche sich in einer fairen Umfrage mit absoluter Mehrheit durchsetzen konnte. Die Befürworter werden mit Spannung den weiteren Saisonverlauf observieren.</p>
<p>Und auch unseren neuen Trikots dürfen selbstverständlich nicht unerwähnt bleiben. Als neuen Ausrüster darf unsere Equipe nun Umbro Willkommen heißen und die neuen, hellblauen Oberteile fanden im Fancontainer reißenden Absatz. Trotz pünktlichem Erscheinen im Stadion war keins dieser Exemplare mehr ersteigerbar und ich musste mich mit dem dunkelblauen Trainingsleibchen zufrieden geben.</p>
<p>So gings dann auch langsam aber sicher ins Geschehen, man nahm die üblichen Plätze im Block C ein und fieberte dem Anpfiff entgegen. Ich befand mich in sicherer Umgebung bei meinem Adjutanten Tabbi, dem Fräulein Wunder-Kollektiv, Stadionschreier VHM sowie dem Nulldrei-Redakteur Lieb Knecht, welcher offensichtlich den Kampf gegen seine Mieze verlor. Die Bayern brachten auch einen Schwung Fans mit und so war alles bereitet für einen angenehmen Fussballnachmittag.</p>
<p>Eine Randbemerkung möchte ich hier noch einstreuen, nämlich die mediale Präsenz, die so eine dritte Liga gegenüber den Regionalligen mit sich bringt. Alleine schon der Presseticker auf unserer Homepage platzt aus allen Nähten, anstatt sonstiger fünf Berichtchen oder dergleichen sind es nun auch einige überregionale Medien, welche an der Kommunikation teilnehmen. Und auch die neu aufpolierte Seite des Kicker-Magazins frohlockt mit eigenen, kleinen Spielberichten, wo früher eine knallgraue Statistik zu sehen war. Dazu noch unser wunderbares Add-On “Nulldrei-TV” und schon bin ich fast überflüssig. Naja, so ganz dann vielleicht auch nicht, schließlich sind unsere Spielberichte keine exakte Analyse auf Skyniveau, sondern vielmehr verruchte Fragmente eines Tages, die sich um Fußball und Babelsberg 03 drehen.</p>
<p>Dann gings auch los. Die ersten Gesänge raunten durch die Nordkurve und neugierige Blicke säumten das Rund. Nulldrei konnte sich nach einer Minute gleich eine Ecke erspielen und dann wars auch schon soweit: Kurze Ecke auf Anton Müller, welcher präzise auf einen unserer Neuzugänge, Robert Paul, flankte und dieser es mit einem wunderschön platzierten Kopfballtor ins rechte untere Eck dankte. Wer also nach Anpfiff noch etwas rumdöste oder zu den vielen Menschen gehörte, welche ziemlich lange vor den Stadiontoren am Einlass warteten, für die war das Highlight schon abgegessen. Das 1:0 neben 3:2 unser Lieblingsergebnis ist dürfte keine Neuheit sein. Allerdings ist der zeitliche Rahmen doch anders gesteckt, denn selten vollstreckte Nulldrei zu solch früher Zeit eine Ecke! Passte mir aber ganz gut und den anderen soweit ich es mitbekommen hatte ebenso. Nulldrei wirkte in den ersten 30 Minuten frisch und hungrig, was sich in einem ansehnlichen Kick zeigte. Hier und da mal ein paar kleinere Chancen und ein engagierter Auftritt gegen eine junge Bayernmannschaft, die so nach 25 Minuten richtig mitspielte. Und wie sie dies taten! Es war schon hübsch mit anzusehen, mit welcher Genauigkeit das Passspiel der Roten funktionierte. Dafür, dass die Saison blutjung ist, die Mannschaft gerade vom Trainingslager der Profis wiederkehrten und nach eigenen Aussagen schwächer ist als in den Vorjahren&#8230; nunja. Da werden sich andere Teams noch wundern, wenn die Ballsicherheit und technische Dominanz in Form von Toren zum Ausdruck gebracht wird. Heute verzichteten die Bajuwaren darauf, was Hermann Gerland sichtlich nervös machte und den einen oder anderen Ausraster provozierte. Aber alles im gesunden Rahmen. Das ist eben eine Ausbildungsmannschaft, wie der Gästetrainer auch in der Pressekonferenz betonte. Es geht also darum, ein paar Spieler für die Erste Bundesliga und höhere Aufgaben zu schulen und den jungen Talenten Spielpraxis zu bieten. Ganz andere Maßstäbe, wenn man dies mal mit unserem kleinen Kiezclub vergleicht. Dennoch eint das gemeinsame Ziel und das lautet: Klassenerhalt.</p>
<p>Im Spiel ging es dann hin und her, allerdings übernahmen die Roten sichtbar das Zepter und übten das Van Gaal&#8217;sche Todespassspiel, wo der Gegner flink hinterher sein muss. Aber unsere Weißen hielten tapfer dagegen, machten hinten ordentlich zu und blieben für eigene Angriffe gut. So hatte beispielsweise Guido Kocer vor der Halbzeit die große Möglichkeit nach Vorlage von Müller zu vollenden. Allerdings haute er unglücklich über den Ball und die Chance war dahin. Macht nix, wir haben Unger, Unger, Unger, haben Unger&#8230;&#8230;</p>
<p>Der wurde aber netterweise kaum geprüft, was summa summarum den ersten Dreier von 38 Möglichkeiten einbrachte. Sonderlich viele Torszenen gibts nicht zu beschreiben und wers trotzdem nochmal ganz genau haben will, dem sei wärmstens Nulldrei-TV ans Herz gelegt. Ich werde lieber noch ein paar andere Geschichten in diesen Bericht einbringen. Zum Beispiel die neue Polizeilinie im Karli ging voll auf. Man entferne so ziemlich alle Beamte aus dem Stadion und stelle einen Patrick Moritz in den Pufferblock – bombensicher das Ganze. Sicher ein Abbild für die nette Atmosphäre, die im Karli zugegen war. Die Gäste benahmen sich anständig und fielen auch nicht durch Pöbelei oder Hassgesänge auf, sowas sieht man hier gerne. Tja, während einige dann zu Autogrammjägern bei Gerd Müller avancierten hatte ich seltsame Gespräche über The Prodigy-Kondome mit Fräulein Wunder, letztendlich kams sogar zum Thema “Auswaschen und abkochen”. Einzelheiten dazu fallen der Zensur zum Opfer.</p>
<p>Nach dem Spiel gings dann noch heiß her, ich tingelte zwischen Pressekonferenz, Fanladen und dem Nowawes und sah viele Leute wieder, die nun auch ihre blau-weiße Sommerpause überstanden hatten und sich erneut in Fußballkultur erfreuen durften. So traf ich Lothar und Anna am Fanladen, wurde 12 Uhr morgens am S Landsberger Allee von Punkern mit Bierchen begrüßt und hatte Schwein, dass der Lüscher-Jens so freundlich war und mir eins der letzten Stadionhefte sicherte. Sonntag gehts dann weiter und zwar in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden, wo erneuter Punkteklau auf dem Plan steht. An dieser Stelle möchte ich den Nulldreipunktelaufstab reanimieren und werfe ihn freudig zu Melu, welcher als neuer Schreiberling im Webkollektiv tätig ist und vom nächsten Auftritt unserer Babelsberger berichten wird.</p>
<p>In diesem Sinne: Lasset die Blau-Weißen Fahnen Wehen&#8230;</p>
<p>SV Babelsberg 03:<br />
Unger, Surma, Hoffmann, Civa (74. Prochnow), Evers, Paul, Schütz, Kocer (65. Rudolph), Müller, Makarenko (84. Hahne), Stroh-Engel</p>
<p>FC Bayern München II:<br />
Riedmüller, Haas, Holzmann (64. Kurz), Köz, Leist, Alaba, Erb (64. Hajdarovic), Sene, Knasmüllner, Jüllich, Yilmaz</p>
<p>Tore: 1:0 Paul (2.)</p>
<p>Gäste: Knapp 200</p>
<p>Quelle: http://www.babelsberg03.de/teams/berichte.php?liga=29&amp;season=1011&amp;day=1</p>
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		<item>
		<title>Geschichten erzählen!</title>
		<link>http://elektroni.de/index.php/2010/geschichten-erzahlen</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 01:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
				<category><![CDATA[out of time]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo liebe Mitmenschen! Ich weiß nicht, an wen ich mich sonst wenden soll. Überall sind Informationen: Wir reden von Ihnen, wir tauschen sie aus, wir wenden sie an und ergötzen uns mitunter auch an ihrer schieren Masse. Wieviel es doch zu wissen gibt! Wenn ich über der Wolkendecke fliege und in den Gestalten der Wolkentürme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><h3>Hallo liebe Mitmenschen!</h3>
<p>Ich weiß nicht, an wen ich mich sonst wenden soll. Überall sind <em>Informationen</em>: Wir reden von Ihnen, wir tauschen sie aus, wir wenden sie an und ergötzen uns mitunter auch an ihrer schieren Masse. <strong>Wieviel es doch zu wissen gibt!</strong></p>
<p>Wenn ich über der Wolkendecke fliege und in den Gestalten der Wolkentürme Muster erkenne; als hätte ich sie schon irgendwann einmal gesehen. Ein behagliches Gefühl macht sich in der Magengegend breit. Und doch bleiben sie unverkennbar in diesem einen Moment, werden zwar angereichert durch die Erinnerung, strahlen aber auch für sich einen eigenen, unvergleichlichen Glanz aus.</p>
<h3>Ich kann euch nunmehr nur davon erzählen.</h3>
<p>Sei es jetzt gerade in diesem Blog oder in einer lauen Sommernacht bei einem Glas Wein auf dem Balkon. Das Gefühl, an das ich mich erinnere, bleibt in etwa das gleiche. Jede Situation, in der sich daraus eine Geschichte formt, drückt dieser noch zusätzlich ihren eigenen Stempel auf. Die Geschichte verändert sich, erwacht zu Leben und findet immer wieder von Neuem ihren Ort und Anlass.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich wohl auch mit den großen Erzählungen unserer Zeit, man denke dabei nur an <em>&#8220;Ein Gespenst geht um in Europa&#8230;&#8221;</em>. Auch diese Geschichte wird wieder und wieder erzählt werden, stets in anderem Licht und aus anderer Perspektive.</p>
<h3>Wie können wir diese Veränderung fassen?</h3>
<p>Wir schlagen in Geschichtsbüchern nach, tauschen uns einmal mehr mit anderen über unsere Eindrücke aus, revidieren, korrigieren und fügen hinzu, lassen Illusionen ziehen und neue entstehen. Ganz sicher sind wir uns schließlich nie, nur hoffen dürfen wir, dass wir von anderen verstanden werden.<br />
Und ebenso verlassen wir uns auf Geschichten die sich auf andere beziehen, um einen größeren Überblick zu erhalten; erkennen Zusammenhänge, Bewegungen und wieder &#8211; Widersprüche.</p>
<p>Wer hat nun recht? Das liegt wohl nur bei dir. Und den anderen, die deine Sicht beeinflussen. Und den Büchern, die du zu Rate ziehst. Und wieder anderen, an denen du deine Fortschritte stabilisieren willst &#8211; wähnst dich wieder auf sicheren Plateaus. Benutzt auch nicht nur das geschriebene Wort zur Stabilisierung, schaust Filme, hörst Nachrichten, beliest dich im Internet und wieder &#8211; die Medien vermitteln dir Geschichten, denen du am Ende glauben sollt.<br />
Doch ganz sicher bist du dir schließlich nicht.</p>
<h3>Was bleibt dir übrig?</h3>
<p><em>Lass dich von mir an die Hand nehmen, es geht auf eine Reise.</em></p>
<p>Wir sprechen von Erzählungen, den Erfahrungen der Menschheit, weitergetragen von Generation zu Generation. Behütet und geschützt durch strikte Regeln und eiserne Traditionen, verändert unmerklich im Fluss vom Einen zum Anderen.<br />
Nach welchen Ordnungen formen wir unsere Geschichten? Wie entscheiden wir, zu welcher Geschichte wir gehören; besser welcher wir gehorchen? Welche wir weitererzählen, fortleben lassen und welche nicht.</p>
<p>Welches Wissen ist wahr und verständlich, welches strapaziert den geübten Geist bis an seine Grenze und lässt ihn zaudern nachzuvollziehen? Wann lässt unsere Stimme dem Wieder- und damit Weitergegebenen den Ton von unmissverständlicher Sicherheit tragen? Und mit welcher Menschengruppe teilen wir welche ähnlichen Geschichten?</p>
<p>Im konkreten Moment mit Anderen Produzieren wir die Fortsetzung (der Vergangenheit), lassen (sie) fortwirken und gestatten einen Einfluss auf das Hier und Jetzt. Doch nicht nur wir formen den Moment. Nicht doch auch die Erzähler der Vorzeit, im Andenken ihrer Geschichten die wir teilen? Auf die wir uns berufen können. Damit sie uns Festigkeit und Standhaftigkeit geben. Und machen sie uns damit zu eigen.</p>
<h3>Körperlichkeit und Selbst-Bewusstsein</h3>
<p>Unser Körper vergisst nicht. Vielleicht aber wirken Erfahrungen mitunter prägender und nachhaltiger, als wir es zu glauben bereit sind. Und finden uns beim instinktiven Kratzen am Rücken auf einmal in einen Moment zurückversetzt, den es doch schon eigentlich nicht mehr gegeben hatte. Aber der Körper vergisst nicht. Vergräbt sich eine Erinnerung, versteckt in den hintersten Winkeln, vor alltäglicher Beäugung verborgen, können schon ein paar Jahre ins Land gehen bis wir ihr wieder einmal begegnen. Und damit uns, namentlich unserer Geschichte, staunend gegenüberstehen.</p>
<p>Bewegen wir uns aber mit wachem Auge in uns selbst, beobachten Veränderungen und verfolgen fliehende Eindrücke, halten sie fest und den Atem an, kann es manchmal sein, dass wir ihnen auf die Schliche kommen. Wie ein Detektiv entschlüsseln wir unsere eigensten Geheimnisse und geben ihnen Bedeutung, ordnen sie ein um vor neuen paradoxen Wänden zu landen. Und doch &#8211; auch da &#8211; eine Klinke, im unendlichen Raum, die eine Tür öffnet weiterzugehen. Aber nur wer sie sucht wird auch fündig.</p>
<h3>Irrwege und Plateaus</h3>
<p>Ist es nicht oft ein mentaler Irrweg den wir ursprünglich guten Gewissens verinnerlichten, der sich als Problem herausstellt? Eine vorgegebene Spur, der wir, in vermeintlicher Ermangelung von Alternativen, folgten, die in eine Sackgasse führt. Sind wir nicht auch ohne Strategie zufrieden, innehalten zu können? Es gibt so viel zu Entdecken, bei dem wir Ruhe finden, wenn sie auch keine statische, bleibende sein kann. (Das wäre der Tod.)</p>
<p>Erkenntnisse die wie seltene Plateaus der Ruhe in den Wogen der Zeit verborgen sind, nur um wenig später wieder vom stürmenden Meer der Ereignisse in Geschichte überzugehen. Dorthin zurückzugehen, die guten Erinnerungen in ihrer Zerbrechlichkeit walten und halten zu lassen, kann ein Geschick sein, welches sich nur beschwerlich lernt. Doch Disziplin zahlt sich in diesem Fall wohl aus!</p>
<p>Im Moment der Erinnerung verlängern wir den Moment, halten die Zeit an und verknoten sie neu, verlängern die Existenz durch (erneutes) Wirken lassen des schon Verlorenen. Jeder steht in seiner Verantwortung, sich und seinen Mitmenschen die wahrhaftigen Geschichten zu erzählen; sich nicht in Nebensträngen zu verheddern und guten Mutes auf dem eigentlichen Weg fortzufahren um diesen und keinen anderen würdevoll zu beschreiten.</p>
<h3>Vogelschwärme &amp; Wolkendecken</h3>
<p>Die Vorbilder der Anderen dienen als Leitschnur, den ersten Schritt musst du aber selbst tun! Mehr als anleiten können sie dich nicht, denn es wird dich keiner zwingen außer dir selbst. Und wenn du auch das nicht mehr nötig hast, kannst du freie Luft atmen und dem Vogelschwarm als Ganzes hinterherschauen, seine fragile Form im Flug der einzelnen Vögel verfolgend und jedem einzelnen seinen Platz im schon wieder in den Baumkronen verschwundenen Gebilde anerkennen.</p>
<blockquote>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><em>Im Anschluss findet sich ein textuelles Copy&amp;Paste-Brainstorming, das zusammen mit einem Schmierzettel <span style="color: #000000;">(persönliche Narrative &#8230; Fähigkeit Erzählkunst &#8230; des Alltags &#8230; META &#8230; Konstruktion von Gegennarrativen?)</span></em><em> die Grundlage für diesen Text bereitete.</em></span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><em>Wichtige Passagen sind zur einfacheren Lesbarkeit hervorgehoben.</em></span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><strong><span style="color: #000000;">Narrative.</span></strong></span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Erzaehlstrukturen und Medialitaet bzw.<br />
Intermedialitaet in Geschichte und Gegenwart; narrative und hypertextuelle<br />
Strategien digitaler Gestaltung; <span style="color: #000000;">‚Erzaehlungen&#8217; der Wissenschaften</span> und ihrer<br />
Praesentationstechniken; Medien der narrativen Konstruktion von Identitaet;<br />
muendliche, textuelle und visuelle Erzaehlungen in der Alltagskultur</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">different relationships among narrators, narratees and characters and offers a new understanding of the <span style="color: #000000;">rhetorical dynamics of narrative discourse</span></span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><br />
</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Sowohl in ihrer schriftlichen als auch in ihrer mündlichen Form kommt der Kulturtechnik des Erzählens nicht nur für die individuelle und kollektive Identitätsstiftung eine entscheidende Bedeutung zu, <span style="color: #000000;"><strong>sondern auch für die Erschließung dessen, was als Wirklichkeit angesehen wird</strong></span>. Faktuales und fiktionales Erzählen fungieren dabei nicht nur als Kommunikationsinstrumente zur Vermittlung individueller und kollektiver Ereignisse, Erfahrungen und Erinnerungen. Sie sind zugleich als strukturgebendes Ordnungsmuster einer Kulturgemeinschaft zu denken, da Kulturen als „<span style="color: #000000;">Erzählgemeinschaften</span>“ (nach Wolfgang Müller-Funk) konzipiert werden können. Erzählen vermag in diesem Kontext kulturschaffend und -stabilisierend, jedoch auch kritisch hinterfragend und destabilisierend zu wirken. Die Konferenz „Narrative Networks“ wendet sich diesen Phänomenen zu, um interdisziplinär die Leistung von Narration als Kulturtechnik zu diskutieren und <span style="color: #000000;">neuartige Konzeptionen von Kultur als dynamisches Netzwerk von Narrationen</span> zu erarbeiten.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">http://de.wikipedia.org/wiki/<span style="color: #000000;">Narrative_Psychologie</span><br />
der Versuch des Erzählers, aus der Perspektive des hier und jetzt eine (für den Zuhörer und sich selbst) kohärente Geschichte über ein oder mehrere Ereignisse in der Vergangenheit, unter Berücksichtigung der aktuellen Zustände in der Gegenwart und in Antizipation der Zukunft zu entwerfen</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">http://web.fu-berlin.de/postmoderne-psych/index.htm</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Konstruktivismus &#8211; und dann?</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">kritische Theorie &amp; Metanarrative &#8211; Geschichten über Geschichten</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">(Anm. d. A.: An diesem Punkt sei eingeworfen, dass es ans uns liegt, Gegennarrative zu den dominanten, hegemonialen Narrativen der &#8216;globalisierten Kultur&#8217; zu entwerfen und &#8211; vor allen Dingen &#8211; zu leben. Die Konstruiertheit unserer sprachlichen, beinahe logisch-rationalen Welt dient uns hierbei als Werkzeug.)</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">In these accounts, the <span style="color: #000000;">embodied</span>, collaborative, dialogic, and <span style="color: #000000;">improvisational </span>aspects of qualitative research are clarified</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">There are several ways to tell a story. However, no matter what genre the story is told in, there always needs to be a link to make sure that everything stays together. This is done through the use of a narrative. Understanding what a narrative is and how it is used in literature can help in defining how characters speak, as well as what drives a story forward.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">History<br />
The concept of the narrative can be traced back into all cultures from ancient times. This begins with stories and myths that were told orally or through a piece of paper. When these were told, they would use a narrator that would describe the events and ideas to everyone else.<br />
Along with this concept of narration, was the voice of the story tellers that grew into a specific set of attributes. In the Latin, the term means to recount.<span style="color: #000000;"> It is also known that this word is directly linked to knowing. This means that the major concept of the narration is to recount what is known to others.</span><br />
Types<br />
Narration, unlike other parts of literature, is not linked to a specific genre, time period or technique. Instead, it includes all forms of literature. When there is narration, a story is simply being recalled or told by others.<br />
The differences in narration depends on the type of voice that is used to recall a story. Generally, narration will be told by a narrator. However, this narrator can move across genres. For example, if the work is non-fiction, than the narration will speak in a voice that simply recalls events. If the narration is in fiction, such as a novel, the narration may take on a different type of voice to recall the events throughout the story. This is known as point of view, and is divided by the person that is telling the story. With this, the narration will tell the story through a specific point of view, which includes information that the narrator reveals at certain times, as well as actions that the narrator supplies to set up a dilemma and to solve it, or to pass along information.<br />
Significance<br />
With whatever type of view point is being told, and in whatever literature is being used, the narration is the one part of literature that drives any story forward. The voice that is used to tell facts or fiction also allows the author to drive home the main point of the piece of literature that is being worked on.<br />
If the narration in a story or in a factual piece of work does not have a strong voice, meaning that it can not relate to the person reading the story, or that it misses main points, than it is the narration that will cause the book or literary piece to not be read. Because of this, the narration remains one of the most important pieces of literature when providing readers with seeing a specific point of view, understanding a story or getting a major concept across.<br />
Theories/Speculation<br />
With the range of genres, and literary works are also several types of theories linked to how the narrative can be used. This includes basic ways that authors can use the voice of the narrator to conceive a message in any type of literature. Following are some of the theories that literary critics have added into the concept of narration.<br />
- The minimal narrative. This includes a narrative that provides basic information, but leaves out the details. The reader is then left to interpret what the author is trying to say, while coming up with their own conclusions of what the literature is referring to or is about.<br />
- Fully developed, natural narrative. In this type of narrative, there are very specific cues that the narrator takes to get through a story. This includes showing a concept, an action, evaluating what happens and resolving this. In this way, the narrator is telling a story through creating a scenario and resolving it through their use of words.<br />
- Levels of narration. This refers to how involved a narrator can get. This is divided by the action, mediation and communication that the narrator adds into any story, and how this relates from the author and to the reader.<br />
- Matrix narrative. In this type of narrative, one story links to another, which links to another. This continues on endless points, with each narration connecting at some &#8216;degree&#8217; from one to another. This is a more abstract link to telling a story, and is sometimes referred to as hypno-narratives.<br />
Expert Insight<br />
Whether you are writing or reading, the most important part to remember with a narrative is related to who your audience is. This allows you to relate to the individuals that you need to on the correct level. This is also, often times referred to as the voice of the narrator.<br />
If your narrator needs to be active in revealing the story, such as through details and action, than this is the type of narration to consider. If your narrator is simply supplying information, than a passive voice or tone may work better to convey the point. From this, you can move into narrations that include forms and theories to make your literature even better.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Read more: What is a Narrative? | eHow.com http://www.ehow.com/about_4571978_what-narrative.html#ixzz0udwqzdLK</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">When historian Charles Weiner found pages of Nobel Prize-winning physicist Richard Feynman&#8217;s notes, he saw it as a &#8220;record&#8221; of Feynman&#8217;s work. Feynman himself, however, insisted that the notes were not a record but the work itself. In Supersizing the Mind, Andy Clark argues that our thinking doesn&#8217;t happen only in our heads but that<span style="color: #000000;"> &#8220;certain forms of human cognizing include inextricable tangles of feedback, feed-forward and feed-around loops: loops that promiscuously criss-cross the boundaries of brain, body and world.&#8221;</span> The pen and paper of Feynman&#8217;s thought are just such feedback loops, physical machinery that shape the flow of thought and enlarge the boundaries of mind. Drawing upon recent work in psychology, linguistics, neuroscience, artificial intelligence, robotics, human-computer systems, and beyond, Supersizing the Mind offers both a tour of the emerging cognitive landscape and a sustained argument in favor of a conception of mind that is extended rather than &#8220;brain-bound.&#8221; The importance of this new perspective is profound. <span style="color: #000000;">If our minds themselves can include aspects of our social and physical environments, then the kinds of social and physical environments we create can reconfigure our minds and our capacity for thought and reason.</span></span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Since its inception some fifty years ago, cognitive science has seen a number of sea changes. Perhaps the best known is the development of connectionist models of cognition as an alternative to classical, symbol-based approaches. A more recent &#8211; and increasingly influential &#8211; trend is that of <span style="color: #000000;">dynamical-systems</span>-based, <span style="color: #000000;">ecologically </span>oriented models of the mind. Researchers suggest that a full understanding of the mind will require systematic study of the dynamics of interaction between mind, body, and world. Some argue that this new orientation calls for a revolutionary<span style="color: #000000;"> new metaphysics of mind</span>, according to which mental states and processes, and even <span style="color: #000000;">persons, literally extend into the environmen</span><span style="color: #000000;">t</span>. This is a state-of-the-art guide to this new movement in cognitive science. Each chapter tackles either a specific area of empirical research or specific sector of the conceptual foundation underlying this research.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">“The Bounds of Cognition is the most thorough-going, forceful, and compelling critique of EMH so far.” ( Erkenntnis, September 2009)<br />
&#8220;[This book] is without question a worthy and timely challenge to extended cognition, as well as to areas in related enterprises such as embodied cognition, situated cognition, dynamical systems theory and artificial life&#8230;. I recommend the book highly to anyone interested in these issues.&#8221; (Phenomenology and the Cognitive Sciences, June 2009)</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">what darwin got wrong:<br />
From Publishers Weekly<br />
The authors of this scattershot treatise believe in evolution, but think that the Darwinian model of adaptationism—that random genetic mutations, filtered by natural selection, produce traits that enhance fitness for a particular biological niche—is fatally flawed. Philosopher Fodor and molecular-biologist-turned-cognitive-scientist Piattelli-Palmarini, at the University of Arizona, launch a three-pronged attack (which drew fire when Fodor presented their ideas in the London Review of Books in 2007). For one thing, according to the authors, natural selection contains a logical fallacy by linking two irreconcilable claims: first, that creatures with adaptive traits are selected, and second, that creatures are selected for their adaptive traits. The authors present an ill-digested assortment of scientific studies suggesting there are forces other than adaptation (some even Lamarckian) that drive changes in genes and organisms . Then they advance a densely technical argument that natural selection can&#8217;t coherently distinguish between adaptive traits and irrelevant ones. Their most persuasive, and engaging, criticism is that evolutionary theory is just tautological truisms and historical narratives of how creatures came to be. Overall, the scientific evidence and philosophical analyses the authors proffer are murky and underwhelming. Worse, their highly technical treatment renders their argument virtually incomprehensible to lay readers. (Feb.)<br />
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved.<br />
From Booklist<br />
Remaining staunchly atheist all the while, philosopher Fodor and cognitive scientist Piattelli-Palmarini challenge Darwinism more effectively than the entire creationist/intelligent-design movement has. Their short, deliberate, and—for readers consulting (and reconsulting) their dictionaries about the philosophical and scientific vocabulary the authors decline to dumb down—slow-reading tract lays out biological and conceptual arguments against natural selection. Natural selection as the driver of speciation has become decreasingly explanatory as research continues to appreciate the complexity of internal and external processes impinging on development. For one thing, inherent physical limitations of developing organisms nullify blind selection; adapt as they may, <span style="color: #000000;">pigs will never grow wings</span>. Conceptually, <span style="color: #000000;">natural selection is faulty because it necessarily implies intentionality</span> (selection is made by something), never mind that how something with adaptive effect is chosen is utterly elusive logically. There is a great deal more to Fodor and Piattelli-Palmarini’s arguments, which ordinary general readers won’t be able to articulate afterward but will gratefully refer others—and themselves—to again and again. Many may find this the hardest, absolutely essential reading they’ve ever done. &#8211;Ray Olson</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><span style="color: #000000;"><strong>radical embodied cognitive science</strong></span><br />
While philosophers of mind have been arguing over the status of mental representations in cognitive science, cognitive scientists have been quietly engaged in studying perception, action, and cognition without explaining them in terms of mental representation. In this book, Anthony Chemero describes this nonrepresentational approach (which he terms radical embodied cognitive science), puts it in historical and conceptual context, and applies it to traditional problems in the philosophy of mind.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Radical embodied cognitive science is a direct descendant of the American naturalist psychology of William James and John Dewey, and it follows them in viewing perception and<span style="color: #000000;"> cognition to be understandable only in terms of action in the environment</span>. Chemero argues that cognition should be described in terms of agent-environment dynamics rather than in terms of computation and representation. After outlining this orientation to cognition, Chemero proposes a methodology: dynamical systems theory, which would explain things dynamically and without reference to representation. He also advances a background theory: Gibsonian ecological psychology, &#8220;shored up&#8221; and clarified. Chemero then looks at some traditional philosophical problems (reductionism, epistemological skepticism, metaphysical realism, consciousness) through the lens of radical embodied cognitive science and concludes that the comparative ease with which it resolves these problems, combined with its empirical promise, makes this approach to cognitive science a rewarding one.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8220;Jerry Fodor is my favorite philosopher,&#8221; Chemero writes in his preface, adding, &#8220;I think that Jerry Fodor is wrong about nearly everything.&#8221; With this book, Chemero explains nonrepresentational, dynamical, ecological cognitive science as clearly and as rigorously as Jerry Fodor explained computational cognitive science in his classic work The Language of Thought.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8211;</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Review<br />
&#8220;In this challenging, wide-ranging, and truly provocative treatment, Anthony Chemero presents a vision of cognition in which unified animal-environment systems take center stage, and in which complex couplings un-chaperoned by internal representation are the stuff of which minds are made. Recommended reading for all those who fear that the embodied mind is just the disembodied mind with wheels on.&#8221;<br />
—Andy Clark, Professor of Logic and Metaphysics, School of Philosophy, Psychology, and Language Sciences, University of Edinburgh, Scotland, UK</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8220;Shall we be present, or shall we re-present? Chemero argues for the former view in a volume that is smart, accessible, and engaging. The book provides an excellent summary of the central conceptual issues in cognitive science, focusing on the role of the ecological approach to perception and action in the development of embodied cognitive science. It is rambunctious, opinionated, and <span style="color: #000000;">heterodox</span>. It is also fun to read.&#8221;<br />
—Thomas A. Stoffregen, School of Kinesiology, University of Minnesota</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8220;This is a timely and provocative presentation of what cognitive science without computation or inner representations might look like. Driven by real science rather than abstract thought-experiments, Chemero weds two underappreciated frameworks—dynamic systems theory and Gibsonian ecological psychology—to construct a compelling picture of embodied cognitive science. Anyone interested in situated or embedded cognition, or, for that matter, in intriguing <span style="color: #000000;">new ways of thinking about thinking</span>, ought to read this book.&#8221;<br />
—William Ramsey, Department of Philosophy, University of Nevada, Las Vegas</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8220;Behavior and cognition are grounded in the dynamical interaction of brains, bodies, and environments! In a refreshingly clear-headed model for how philosophical analysis can contribute to the science of cognition, Chemero articulates a vision for radical embodied cognitive science composed of equal parts dynamical systems theory and Gibsonian ecological psychology. A rich and fascinating book.&#8221;<br />
—Randall D. Beer, Cognitive Science Program, Indiana University</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8220;Chemero&#8217;s cognitive science is a science of the animate (not the artificial) and its philosophical trappings are those of pragmatism (not computational functionalism). It is advanced without hubris, emerging from select hypotheses, data, and models interwoven with critical examinations of the ideas of both friend and foe. Newcomers to the travails of cognitive science will find much to bother about, hardened old timers will find much to be bothered by. In short, Radical Embodied Cognitive Science is a book for the science&#8217;s generations.&#8221;<br />
—Michael T. Turvey, Trustees&#8217; Distinguished Professor (Emeritus), University of Connecticut, and Senior Research Scientist, Haskins Laboratories</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">&#8220;Using an artful combination of dynamical systems theory and the overarching framework of ecological psychology along with clear-cut examples, Chemero offers a radical alternative to classic representationalist accounts of cognition. What makes this book an exceptional read is not just that it&#8217;s written with wit and style, but that Chemero does not beat about the bush. He actually wants to get rid of internal representations altogether and proposes a way to do it.&#8221;<br />
—J. A. Scott Kelso, Center for Complex Systems and Brain Sciences, Florida Atlantic University, and co-author of The Complementary Nature</span></p>
<p><span style="color: #000000;">out of our heads: why you are not your brain</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">rom Publishers Weekly<br />
Noë turns Descartes&#8217;s famous statement on its head: I am, therefore I think, says Noë. The author, a philosopher at UC-Berkeley, challenges the assumptions underlying neuroscientific studies of consciousness, rejecting popular mechanistic theories that our experience of the world stems from the firing of the neurons in our brains. Noë (Action in Perception) argues that we are not our brains, that consciousness arises from interactions with our surroundings: Consciousness is not something that happens inside us. It is something we do or make. Noë points out that many of our habits, like language, are foundational aspects of our mental experience, but at the same time many, if not most, habits are environmental in nature—we behave a particular way in a particular situation. He goes on to challenge popular theories of perception, in particular the claim that the world is just a grand illusion conjured up by the brain. Readers interested in how science can intersect with and profit from philosophy will find much food for thought in Noë&#8217;s groundbreaking study. (Feb. 24)<br />
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. &#8211;This text refers to the Hardcover edition.<br />
From Booklist<br />
The notion that consciousness is confined to the brain, like software in a computer, has dominated science and philosophy for close to two centuries. Yet, according to this incisive review of contemporary neuroscience from Berkeley philosopher Nöe, the analogy is deeply flawed. In eight illuminating, mercifully jargon-free chapters, he defines what scientists really know about consciousness and makes a strong case that mind and awareness are processes that arise during a dynamic dance with the observer’s surroundings. Nöe begins with a sharp critique of scientists, such as DNA co-discoverer Francis Crick, who insist that nothing but neurons determines our daily perceptions and sense of self. He then examines studies of human and animal behavior that demonstrate an inextricable <span style="color: #000000;">link between identity and environment</span>. Nöe regrettably limits his treatise by ignoring considerable research from transpersonal psychology suggesting that <span style="color: #000000;">consciousness transcends physicality altogethe</span><span style="color: #000000;">r</span>. Still, the resulting book is an invaluable contribution to cognitive science and the branch of self-reflective philosophy extending back to Descartes’ famous maxim, “I think, therefore I am.” &#8211;Carl Hays &#8211;This text refers to the Hardcover edition.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">How the Body Shapes the Mind is an interdisciplinary work that addresses philosophical questions by appealing to evidence found in experimental psychology, neuroscience, studies of pathologies, and developmental psychology. There is a growing consensus across these disciplines that the <span style="color: #000000;">contribution of embodiment to cognition</span> is inescapable. Because this insight has been developed across a variety of disciplines, however, there is still a need to develop a common vocabulary that is capable of integrating discussions of brain mechanisms in neuroscience, behavioral expressions in psychology, design concerns in artificial intelligence and robotics, and debates about embodied experience in the phenomenology and philosophy of mind. Shaun Gallagher&#8217;s book aims to contribute to the formulation of that common vocabulary and to develop a conceptual framework that will avoid both the overly reductionistic approaches that explain everything in terms of bottom-up neuronal mechanisms, and inflationistic approaches that explain everything in terms of Cartesian, top-down cognitive states.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Gallagher pursues two basic sets of questions. The first set consists of questions about the phenomenal aspects of the structure of experience, and specifically the relatively regular and constant features that we find in the content of our experience. If throughout conscious experience there is a constant reference to one&#8217;s own body, even if this is a recessive or marginal awareness, then that reference constitutes a structural feature of the phenomenal field of consciousness, part of a framework that is likely to determine or influence all other aspects of experience. The second set of questions concerns aspects of the structure of experience that are more hidden, those that may be more difficult to get at because <span style="color: #000000;">they happen before we know it</span>. They do not normally enter into the content of experience in an explicit way, and are often inaccessible to reflective consciousness. To what extent, and in what ways, are consciousness and cognitive processes, which include experiences related to perception, memory, imagination, belief, judgment, and so forth, shaped or structured by the fact that they are embodied in this way?</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">From Publishers Weekly<br />
Cyborgs have long been a part of America&#8217;s cinematic imagination (think Arnold Schwarzenegger&#8217;s Terminator), but Clark says they&#8217;re very much a reality. Not only that; pretty much everyone is a cyborg already, according to the author, who heads up Indiana University&#8217;s cognitive science program. With our laptops, cell phones and PDAs, we&#8217;re all wired to the hilt and becoming more so every day. As Clark points out, &#8220;the mind is just less and less in the head&#8221;; when we need information, we usually fire up our PC and access it elsewhere. Clark is at his best when he&#8217;s writing for a wide audience, distilling arcane technological advances into their essential meaning. But sometimes his sheer enthusiasm for the subject takes over, and the book feels as if it&#8217;s intended only for tech wonks who can appreciate the minutiae of various mind-machine experiments. Clark gives a passing nod to the negative consequences of an increasingly cyborg world-social alienation, information overload-but retains his essentially positive take on the &#8220;biotechnological merger&#8221; that is transforming so many people&#8217;s lives.<br />
Copyright 2003 Reed Business Information, Inc. &#8211;This text refers to an out of print or unavailable edition of this title.<br />
From Booklist<br />
Cognitive scientist Clark believes we are liberating our minds, thanks to our penchant for inventing tools that extend our abilities to think and communicate, starting with the basics of pen and paper and moving on to ever more sophisticated forms of computers. In this lively and provocative treatise, Clark declares that we are, in fact, &#8220;human-technology symbionts&#8221; or &#8220;natural-born cyborgs,&#8221; always seeking ways to enhance our biological mental capacities through technology, an intriguing claim he supports with a brisk history of &#8220;biotechnology mergers,&#8221; which currently range from pacemakers to the way a pilot of a commercial airplane is but one component in an elaborate &#8220;<span style="color: #000000;">biotechnological problem-solving matrix</span>.&#8221; Cell phones, Clark explains, are &#8220;a prime, if entry-level cyborg technology,&#8221; as are Internet search engines. As Clark clearly and cheerfully discusses cognitive processes, how we build &#8220;better worlds to think in,&#8221; opaque versus transparent technologies, and the<span style="color: #000000;"> <strong>fluidity of our sense of self</strong></span> and adaptation to environmental changes, he offers hope that our brainy species can use its ever-evolving powers in beneficial ways. Donna Seaman<br />
Copyright © American Library Association. All rights reserved &#8211;This text refers to an out of print or unavailable edition of this title.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><span style="color: #000000;"><strong>ecological approach to visual perception</strong></span><br />
Product Description<br />
This is a book about how we see: the environment around us (its surfaces, their layout, and their colors and textures); where we are in the environment; whether or not we are moving and, if we are, where we are going; what things are good for; how to do things (to thread a needle or drive an automobile); or why things look as they do.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">The basic assumption is that vision depends on the eye which is connected to the brain. The author suggests that natural vision depends on the eyes in the head on a body supported by the ground, the brain being only the central organ of a complete visual system. <span style="color: #000000;">When no constraints are put on the visual system, people look around, walk up to something interesting and move around it so as to see it from all sides, and go from one vista to another.</span> That is natural vision &#8212; and what this book is about.</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">wikip <strong><span style="color: #000000;">embodied cognition</span></strong><br />
Cognitive science and linguistics</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Lakoff and Johnson (1999) argue that the embodiment hypothesis entails that our conceptual structure and linguistic structures are shaped by the peculiarities of our perceptual structures. As evidence, they cite research on embodiment effects from mental rotation and mental imagery, image schemas, gesture, sign language, color terms, and conceptual metaphor among other examples.<br />
According to Lakoff and Johnson, an <span style="color: #000000;">embodied philosophy</span> would show the laws of thought to be <span style="color: #000000;">metaphorical, not logical</span>; truth would be a metaphorical construction, not an attribute of objective reality. That is, it would not rely on any foundation ontology as might be sought in the physical sciences or religion, but would likely proceed from metaphors drawn from our <span style="color: #000000;">experience of having a body</span>.<br />
Gilles Fauconnier and Mark Turner have advanced a theory of cognition known as conceptual blending which has much in common with the idea of embodied cognition.<br />
Research by Tom M. Mitchell and others has shown that <span style="color: #000000;"><strong>embodied features are an intrinsic aspect of semantics</strong></span>. These sensory-motor features include<span style="color: #000000;"> see, hear, listen, taste, smell, eat, touch, rub, lift, manipulate, run, push, fill, move, ride, say, fear, open, approach, near, enter, drive, wear, break, and clean</span>. English nouns are found by computational linguistic analysis of over 1 trillion words of text exhibiting typical word use, to have<span style="color: #000000;"> exactly these 25 different semantic features</span>. Each feature is associated with its own pattern of fMRI activity. The individual contribution of each parameter, when adjusted by the strength of its contribution to a particular noun, predicts the fMRI pattern when that noun is considered. Nouns therefore derive their meaning from prior experience linked probabilistically to a common symbol.[14]</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">http://en.wikipedia.org/wiki/Conceptual_metaphor</span></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><a href="http://www.jimdavies.org/summaries/lakoff1999.html" target="_blank">http://www.jimdavies.org/summaries/lakoff1999.html</a></span></p></blockquote>
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		<title>übung</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 21:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><a href="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/übung.png"><img src="http://elektroni.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/übung.png" alt="" title="übung" width="1366" height="768" class="alignnone size-full wp-image-601" /></a></p>
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		<title>DAS Unterbewusste</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 22:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>HARRY</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, wie beginnen? Für das, was sich gerade abgespult hat, gibt es keine Worte, die es treffend beschreiben. Ich versuchs mal, andeutungsweise wiedergebend, welcher Fehlerteufel da sich schon weider eingeschlichen hat. Mail &#8211; OSTSEE &#8211; 31.07. &#8211; nein &#8211; Amsterdam bis 31.07. &#8211; Absage - früh weg &#8211; doof &#8211; Großeltern &#8211; nicht, aber gern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ja, wie beginnen?<br />
Für das, was sich gerade abgespult hat, gibt es keine Worte, die es treffend beschreiben.<br />
Ich versuchs mal, andeutungsweise wiedergebend, welcher Fehlerteufel da sich schon weider eingeschlichen hat.</p>
<p>Mail &#8211; OSTSEE &#8211; 31.07. &#8211; nein &#8211; Amsterdam bis 31.07. &#8211; Absage -<br />
früh weg &#8211; doof &#8211; Großeltern &#8211; nicht, aber gern -<br />
von Amsterdam erzählt &#8211; Pläne geschmiedet &#8211; raus, raus, raus<br />
Mail &#8211; Antwort auf antwortantwort an antwortgeben &#8211; Absage &#8211; Ansage &#8211; Wald &#8211; Raus, raus, raus<br />
Packen &#8211; Freud &#8211; Freund Freud? &#8211; Wald ohne Freund? &#8211; Freud raus?<br />
Mit Freunden raus in Wald?! &#8211; Amsterdam &#8211; Absage<br />
Mit Freunden Rausch im Wald &#8211; Grüße vom Müggelsee! &#8211; raus, raus, raus!</p>
<p>Natürlich habe ich zwei Zelte auf meinem Rad dabei&#8230;</p>
<p>Dienstag fahre ich gen Hoyerswerda und dann schleunigst am Donnerstag zu rück gen Müggelsee. Der Fahrradweg nach Kopenhagen wird dann zurückgefahren über die Mecklenburger See&#8230;nplatte.<br />
Wer will schon nach Amsterdam, wenn er zwischen Berlin und Rostock Freunde finden kann.</p>
<p>Der Weg der Gerechten wird hoffentlich gesäumt sein&#8230;</p>
<p>Also bis gleich in B</p>
<p>P</p>
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