stimulanzzirkel

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This article was written on 28 Feb 2010, and is filled under out of time.

Rostock Beta 0Punkt280210

So, Uff…. Rostock!

Mecklenburg, also eeher Meeklenburg- das vor Pommern, keine Ahnung, was das heißt, im historisch-geografischen Kontext gemeint. Sicher ist nur, dass das nicht das Berliner Umland ist, das ick kenne. Brandenburg, Potsdam – OK. Aber MV?

Nen gutes Jahr ging ins Land – was ist passiert?

Hm.. mal überlegen… aus nem ursprünglich geplanten Vorurlaub am Meer mit viel Kohle bei wenig Arbeit und noch weniger Verantwortung und nem anschließend laaanggestreckten Urlaub – irgendwo?!? – in der Welt um sich/mich zu finden, gibts noch nen Lehramtsplatz hier im schönen flachen Norden… Nun gebunden an mindestens nen halbes Jahrzent Küste, Kiffen, Kippen, leider ohne Klippen und auch (noch) ohne Lippen. Die “Wir wollen Wippen, Wippen, Wippen, Wippen, Wippen, Wippen, Wippen, Wippen, Wippen, Wippen wollen wir!” sind auch vorbei – die gedankenlose Feierlaune entblößt sich hier nur als oberflächliche Oberflächlichkeit, die noch nicht mal an der Oberfläche schwimmt, eher daran nippt und schlecht mit VUPs einhergeht. Hach, Rostock du schö<->n(d)e Studenteninnenstadt, aber mit nen paar schönen StudentInnen. Das muss man ihr lassen. Und frei herausgesagt; Nen “Charakter kann man nicht”, aber nen Körper schon “ficken”.
Nunja, auch das ist passiert.

Was sonst so?
Leute von überall her, mittendrin der ein oder andere Berliner und auch Rostocker, Mensch (oder als “man”-Erstatz “mensch”) glaubt es kaum. Raritäten suchen seinesgleichen- auch in ideologischer Hinsicht. Nen Jahr Sein ohne Werden ist deprimierend, obwohl das Ziel steht: Lehrer werden. Etwas zu erzählen, beizubringen haben. Aufgewachsen und Hochschulreifegrad erworben in Berlin, Ausbildung in Brandenburg, Postam (bei Berlin); und nun Studium in Mecklenburg-Vorpommern: Referendariat in Sachsen und arbeitslos in Thüringen? – kleiner selbstironoischer Humor am Rande?

NEIEN!

Kiffer ohne Realitätsbezug.

fern von Heimat und klaren Gedanken, dennoch mit optimistischem Blick gen -esis oder Essays.

Morgen nun drüben im Neuen, heute noch in der Alten. Ein letztes Mal Dubparty neben der Küche.
Schlüsselübergabe erfolgt, Taschen gepackt, erste Bilder gemacht, eine Matratze aufm neuen Hochbett, eine noch unterm alten,  Wände noch behangen, Zahnbürste noch im Becher…
langgeplanter Instantauszug. nichts liegt mir ferner – wie Nomaden Zelteabbrechen.

Welt, Rostock: ich ziehe um und ein!

SS 10 – Aufbruch ins Studium.

SS 10 – Aufbruch ins Sein.

SS 10 – Aufbruch ins Werden.

SS 10 – Aufbruch ins Romantische.

SS 10 – Ausbruch ins Neue, Unbekannte!

HUEYY!

Que séra –
SÉRA, copains?

Ick freu ma… besonders auf den Golfplatz im Flur. Hm… Golfen – und ja nicht die Golfschuhe vergessen, wie meine Vorgolferin.
Hmpf… ich schweif(t)e ab.

Zum Abschnittsende eine kurze Zusammenfassung:

Wir erlebten einen rasanten Anfang, Partéi ohne Wi(!)dersehen. Physikums- und Lehrebeendungsmenschen, zusammengefercht auf engstem Lebensraum, Affinitäten zum Alkoholismus, exsessiven Graskonsum, sofern vorhanden, und Konsolenspielen sowie zu musikinduzierten, rhythmischen Bewegen auf Fluren und Teppichen mehr odereher minderer Klang- und Richtungsqualität, konsolidieren sich zeit- und phasenweise eben Jenes zusammen zu durchleben. Durch und durch auf dem Weg zum Lurch, der Frosch werden will. Für die Einen (jahrelange) Rout(e)ine, für die Anderen Reevoltion ins schon  Gekannte, Geahnte, Geverschobene, Geverdrängte, Geverlernte und noch nicht verGegenwärtigte.

Ich – Studiere!

Philospohie und Sport!
nein –
Sport und Philosophie!

und keiner nimmt Ein(s/en) ernst.

HAHA! und genau deswegen.

Es geht viel mehr als darum Philosophie und Sport und das in Kombination zu studieren. Hier steckt Hobbyismus drin. Lebensspocht und -philosphie. Leben, was man lernt. Lernen, was man lebt (Huch – “mensch” satyrlich). Und am Ende bzw. in Hauptsache das Leben leer lehren lernen, Leben leeren lernend lehren, Lehre leerend lernen erleben und so.
Irgendwas mit “Le”.

Am besten “Lee”, dem (Gegen-)Wind abgewandt, mitnehmend, nicht entgegensteuerend, dennoch eigen, da richtbar.

Die Zeichen stehen auf “Wind” statt auf “Lüftchen”!

auf bald und bis demnächst in den Ungefilden.

One Comment

  1. Jon
    1. March 2010

    Schöner Text!

    Brachial-ehrlich. Weißt du eigentlich, ob deine Eltern mitlesen? Meine schon…

    …nur haben’s noch nie g’schafft, ‘n Kommentar zu hinterlassen, aber auch das kommt.

    Bis gleich,

    jon

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