stimulanzzirkel

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This article was written on 05 Jan 2010, and is filled under out of time.

Nietzsche nochmal

Ich habe heute in der Vorleseung über Ästhethik eine interessante Passage über Nietzsches Einteilung der Kunst gehört.
Es war die Rede von der Unterscheidung in einen apollinischen und einen dioysischen Aspekt. Der apollinische ist als maßgebende Kraft anzusehen, der ordnet und einteilt. Der dionysische ist die berauschende Kraft, die die Kunst zur Maxime führt und erst zu etwas außer-gewöhnlichen macht.
Das Gleichgewicht beider Kräfte sorgt für das gerechte Maß des Rausches, kontrolliert und steuert ihn hin zur extatischen Höhepunkt.

„Und nun: mal zwei Wochen ungewohnt sein“

3 Comments

  1. alex
    6. Januar 2010

    Wenn es nun so etwas wie das Individuum gar nicht gibt (Stichwort kulturelle Erfindung des Individuums) könnte man ja auch mal versuchen, ganz á la Contact High die Kräfte auf verschiedene sich ergänzende Personen aufzuteilen. Du kiffst und ich fühl mich für dich mit wohl. Ich verzichte für dich mit darauf, Fleisch zu essen.
    Gerade in der Kunst (Stichwort Cirkus) gibt es ja nicht „den“ Einzelakteur, oder!?

  2. HARY
    8. Januar 2010

    „Die Bewegung des Ganzen ist die Bewegung seiner Teile.“ so hat es Newton formuliert.
    Ein Projekt wie der Circus stellt sich wie ein Vektor mit den drei(?) Teilvektoren Alex, Jon und Paul dar, wobei nicht vorausgesetzt ist, dass die Teile in gleiche Richtungen zeigen müssen, denn der Gesamtvektor hat dennoch eine eigene Richtung.
    Hach! Ich würde zugern nochmal auf die Darstellung der Soziogramme und die daraus ablesbare Nischenverteilung zum Punkt ergänzenden Befriedigung aufgreifen, wenn mir gerade nicht die Zeit fehlte…
    aber es sei nun vorweggegriffen, dass da bald noch Näheres zu folgen wird…

  3. Jon
    15. Januar 2010

    mir fällt nur wieder einmal diese langsam schon absolut langweilige einteilung, halt, nein, zweiteilung in dings und bums auf, von mir aus auch yin und yan oder dies und das. immer das selbe:

    etwas
    gegenpart
    extrema am kontinuum.
    aber kein wort über das kontinuum.

    richtig und falsch, bla blub.

    wie kommen wir da nur wieder raus? als hätte mal einer eine idee gehabt, und ALLE ANDEREN mussten sich darin verfangen.
    verfänglich.

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