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	<title>Kommentare zu: Die Cyberdusche &#8211; Fortschritt als Projektion.</title>
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	<description>für nervensysteme</description>
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		<title>Von: pitfisch</title>
		<link>http://elektroni.de/2010/die-cyberdusche-fortschritt-als-projektion/comment-page-1#comment-8981</link>
		<dc:creator>pitfisch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 13:22:48 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist genau der Kern des Gedankens, in dem wir uns gleichen.
Dir erscheint es, als ginge es mir ums Überzeugen und es gefällt dir nicht.
Überzeugung ist dabei unzweifelhaft ein individueller Prozess. Ein Ausloten in einem Selbst.
So - und da werde ich oft missverstanden - was ich wiederum in Kauf nehme - wird jeder Versuch jemanden zu überzeugen karrikiert, in dem der Kampf um die Überzeugung Medium und Form zugleich ist.
Es kann mir doch nicht darum gehen, jemanden von etwas zu überzeugen, sondern jemanden in einer Unzufriedenheit zu hinterlassen, &quot;überzeugt werden zu wollen&quot;. 
Ein Unbehagen, an dessen Ende vielleicht mündige Subjekte stehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist genau der Kern des Gedankens, in dem wir uns gleichen.<br />
Dir erscheint es, als ginge es mir ums Überzeugen und es gefällt dir nicht.<br />
Überzeugung ist dabei unzweifelhaft ein individueller Prozess. Ein Ausloten in einem Selbst.<br />
So &#8211; und da werde ich oft missverstanden &#8211; was ich wiederum in Kauf nehme &#8211; wird jeder Versuch jemanden zu überzeugen karrikiert, in dem der Kampf um die Überzeugung Medium und Form zugleich ist.<br />
Es kann mir doch nicht darum gehen, jemanden von etwas zu überzeugen, sondern jemanden in einer Unzufriedenheit zu hinterlassen, &#8220;überzeugt werden zu wollen&#8221;.<br />
Ein Unbehagen, an dessen Ende vielleicht mündige Subjekte stehen.</p>
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		<title>Von: Jon</title>
		<link>http://elektroni.de/2010/die-cyberdusche-fortschritt-als-projektion/comment-page-1#comment-8960</link>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 07:41:53 +0000</pubDate>
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		<description>mir gefällt nur der ton nicht.

unter beachtung, wer was sagt.

und du sprichst mir hier einfach zu oft vom überzeugen, auch im alltag schon, als dass ich dazu verleitet werden könnte, du wolltest menschen überzeugen...nur wovon?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mir gefällt nur der ton nicht.</p>
<p>unter beachtung, wer was sagt.</p>
<p>und du sprichst mir hier einfach zu oft vom überzeugen, auch im alltag schon, als dass ich dazu verleitet werden könnte, du wolltest menschen überzeugen&#8230;nur wovon?</p>
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		<title>Von: alex</title>
		<link>http://elektroni.de/2010/die-cyberdusche-fortschritt-als-projektion/comment-page-1#comment-8958</link>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 21:31:26 +0000</pubDate>
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		<description>Es kann nicht darum gehen, dass Spiel der Wertevorgaben zu gewinnen.
Es ist nur der Hinweis, zu beobachten, wie sich diese Wertevorgaben entwickeln.

Noch ein Hinweis zur Normativität: Der Text ist normativ, klar. 
Aber in seiner Ironie verschwimmen richtig und falsch, werden Werte gleichsam dekonstruiert, sodass das Einnehmen einer Position auf die Seite der Rezeptientin verlagert wird.

Ist das nicht Indifferenz?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann nicht darum gehen, dass Spiel der Wertevorgaben zu gewinnen.<br />
Es ist nur der Hinweis, zu beobachten, wie sich diese Wertevorgaben entwickeln.</p>
<p>Noch ein Hinweis zur Normativität: Der Text ist normativ, klar.<br />
Aber in seiner Ironie verschwimmen richtig und falsch, werden Werte gleichsam dekonstruiert, sodass das Einnehmen einer Position auf die Seite der Rezeptientin verlagert wird.</p>
<p>Ist das nicht Indifferenz?</p>
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	<item>
		<title>Von: Jon</title>
		<link>http://elektroni.de/2010/die-cyberdusche-fortschritt-als-projektion/comment-page-1#comment-8956</link>
		<dc:creator>Jon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 06:15:04 +0000</pubDate>
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		<description>Bitte beachtet semantisch inheränte, diskursiv normative Bedeutungen von:

* &quot;Kick-Off&quot; - der Start in den Tag (Sportmetapher // Wettkampf)
* &quot;jdn. überzeugen&quot;
* &quot;Spaß&quot; -&gt; &quot;Sanitainment&quot; (Das Leben soll &quot;Spaß&quot; bereiten.)
* &quot;natürliche Dusche&quot; &quot;echtes Wasser&quot; und unbedingtes muss (&quot;und dann noch die ein- oder andere Nuance&quot; - Verniedlichung als Verstärkung wirkend, besser aber man nehme mehr - die eine kleine Dosis gerät ja schnell aus dem Rennen im Kampf der Oders - und diese andere ist unabgeschlossen quantitativ offen)  &quot;Deodorant&quot; &quot;Eau de Toilette&quot;
* &quot;Nennt mich pessimistisch, aber Menschen fressen alles, wenn sie davon überzeugt sind.&quot;
- Menschen fressen nur, wenn man ihnen etwas zum Fraß vorwirft. Erhalten sie ein wahres Gericht, werden sie auch diesem ihre Attitüde anpassen.
* das Spiel um herrschende Wertevorgaben(?) gewinnen
* Der Vergleich mit einer noch nicht eingetretenen Zukunft (Fadenglühbirnen) als Folge gegenwärtig stattfindender legislativer und exekutiver Narrationsdiskurse ist wahrlich apologetisch. Sind nicht auch noch 13,6 Mrd. DEM im Umlauf? Herrschaftlich erwünschtes Narrativ im Kontrast zur Empirie.

Eigentlich wollte ich dies kommentarlos stehen lassen, um euch auf Nachfrage anzubieten, die einzelnen Punkte noch einmal näher zu beleuchten. Der vorletzte Punkt hat mich dann aber doch etwas angestachelt.

# in kurz: &quot;Die herrschende Sprache ist zumeist die Sprache der Herrschenden.&quot; Tucholsky

Will heißen: Das Metanarrativ &quot;Gesellschaft&quot; behält nur so lange seine Wirkung, so lange du dich davon beherrschen lässt. Hier nun der Link zum Überzeugen: eine Meinung, konträr einer anderen Formuliert, mit dem Ziel, diese zu ersetzen. Herrschaft wird oktroyiert (von oben). Überzeugung ist ein Kraftakt (&quot;über&quot;); _gegen_ einen anderen Standpunkt und versucht mit Argumenten glaubhaft darzustellen, die einzunehmende Position sei der zu verlassenen qualitativ _höher_wertig.

You get the point?

Cryptic messages f(r)o(r)m cryptic people.


PS: Narrative deren grammatische oder symbolische Inhalte wir nicht reproduzieren wollen, sollten wir in unseren Diskursen gar nicht erst erwähnen.
Grammatisch deshalb, da &quot;Herrschaft&quot; eine Grammatik des Alltagshandelns ist und diesen u.a. über verwendete Begriffe, damit Denkhaltungen, wie &quot;überzeugen&quot;, reproduziert.
Symbolisch deshalb, da die verwendeten Begriffe stets auf Metaphern basieren, die schon für sich selbst sprechen. Bsp.: Des Gender-Diskurses Haltung zum Herr-schaftsbegriff. Kick-off als Vorschlag mit sich selbst am Morgen umzugehen wie es niemand sonst tun würde: unfreundlich. Und darin sind wir Meister: Wir kennen uns selbst am besten und wissen zutiefst, was uns verletzt.
Somit habe ich selbst soeben auch einen Schritt dahin getan, die von mir dargestellte Position durch Abgrenzung aufzuzeigen. Verdammt, wo versteckt sich die Indifferenz in abendländischen Sprachen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte beachtet semantisch inheränte, diskursiv normative Bedeutungen von:</p>
<p>* &#8220;Kick-Off&#8221; &#8211; der Start in den Tag (Sportmetapher // Wettkampf)<br />
* &#8220;jdn. überzeugen&#8221;<br />
* &#8220;Spaß&#8221; -&gt; &#8220;Sanitainment&#8221; (Das Leben soll &#8220;Spaß&#8221; bereiten.)<br />
* &#8220;natürliche Dusche&#8221; &#8220;echtes Wasser&#8221; und unbedingtes muss (&#8220;und dann noch die ein- oder andere Nuance&#8221; &#8211; Verniedlichung als Verstärkung wirkend, besser aber man nehme mehr &#8211; die eine kleine Dosis gerät ja schnell aus dem Rennen im Kampf der Oders &#8211; und diese andere ist unabgeschlossen quantitativ offen)  &#8220;Deodorant&#8221; &#8220;Eau de Toilette&#8221;<br />
* &#8220;Nennt mich pessimistisch, aber Menschen fressen alles, wenn sie davon überzeugt sind.&#8221;<br />
- Menschen fressen nur, wenn man ihnen etwas zum Fraß vorwirft. Erhalten sie ein wahres Gericht, werden sie auch diesem ihre Attitüde anpassen.<br />
* das Spiel um herrschende Wertevorgaben(?) gewinnen<br />
* Der Vergleich mit einer noch nicht eingetretenen Zukunft (Fadenglühbirnen) als Folge gegenwärtig stattfindender legislativer und exekutiver Narrationsdiskurse ist wahrlich apologetisch. Sind nicht auch noch 13,6 Mrd. DEM im Umlauf? Herrschaftlich erwünschtes Narrativ im Kontrast zur Empirie.</p>
<p>Eigentlich wollte ich dies kommentarlos stehen lassen, um euch auf Nachfrage anzubieten, die einzelnen Punkte noch einmal näher zu beleuchten. Der vorletzte Punkt hat mich dann aber doch etwas angestachelt.</p>
<p># in kurz: &#8220;Die herrschende Sprache ist zumeist die Sprache der Herrschenden.&#8221; Tucholsky</p>
<p>Will heißen: Das Metanarrativ &#8220;Gesellschaft&#8221; behält nur so lange seine Wirkung, so lange du dich davon beherrschen lässt. Hier nun der Link zum Überzeugen: eine Meinung, konträr einer anderen Formuliert, mit dem Ziel, diese zu ersetzen. Herrschaft wird oktroyiert (von oben). Überzeugung ist ein Kraftakt (&#8220;über&#8221;); _gegen_ einen anderen Standpunkt und versucht mit Argumenten glaubhaft darzustellen, die einzunehmende Position sei der zu verlassenen qualitativ _höher_wertig.</p>
<p>You get the point?</p>
<p>Cryptic messages f(r)o(r)m cryptic people.</p>
<p>PS: Narrative deren grammatische oder symbolische Inhalte wir nicht reproduzieren wollen, sollten wir in unseren Diskursen gar nicht erst erwähnen.<br />
Grammatisch deshalb, da &#8220;Herrschaft&#8221; eine Grammatik des Alltagshandelns ist und diesen u.a. über verwendete Begriffe, damit Denkhaltungen, wie &#8220;überzeugen&#8221;, reproduziert.<br />
Symbolisch deshalb, da die verwendeten Begriffe stets auf Metaphern basieren, die schon für sich selbst sprechen. Bsp.: Des Gender-Diskurses Haltung zum Herr-schaftsbegriff. Kick-off als Vorschlag mit sich selbst am Morgen umzugehen wie es niemand sonst tun würde: unfreundlich. Und darin sind wir Meister: Wir kennen uns selbst am besten und wissen zutiefst, was uns verletzt.<br />
Somit habe ich selbst soeben auch einen Schritt dahin getan, die von mir dargestellte Position durch Abgrenzung aufzuzeigen. Verdammt, wo versteckt sich die Indifferenz in abendländischen Sprachen?</p>
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	<item>
		<title>Von: HARRY</title>
		<link>http://elektroni.de/2010/die-cyberdusche-fortschritt-als-projektion/comment-page-1#comment-8953</link>
		<dc:creator>HARRY</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 22:38:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://elektroni.de/index.php/?p=425#comment-8953</guid>
		<description>Emdlich!
Endlich hätten wir einen triftigen Grund Gatorade als Pflanzendünger zu benutzen.
Endlich!
Endlich brauchen wir auch nicht mehr selbst Hand anzulegen, das macht ja die Dusche schon von ganz allein wegen der Hirnströme... reale Beziehungen adé.
Endlich!
Endlich (N)Om(/n)a sagen, dass ich mich jetzt sogar stündlich dusche.
Endlich!
Endlich ist auch mal gut. Endlich</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Emdlich!<br />
Endlich hätten wir einen triftigen Grund Gatorade als Pflanzendünger zu benutzen.<br />
Endlich!<br />
Endlich brauchen wir auch nicht mehr selbst Hand anzulegen, das macht ja die Dusche schon von ganz allein wegen der Hirnströme&#8230; reale Beziehungen adé.<br />
Endlich!<br />
Endlich (N)Om(/n)a sagen, dass ich mich jetzt sogar stündlich dusche.<br />
Endlich!<br />
Endlich ist auch mal gut. Endlich</p>
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