stimulanzzirkel

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This article was written on 18 Nov 2009, and is filled under out of time.

Dem Ganzen ist etwas Zeit zu gönnen. Zuhören!

Okay, ich habe die letzten Tage mit twitter experimentiert.
Ja, ich gebe zu, auch ein wenig sozial genetzwerkt zu haben.
Und ja, all die bekannten großen Namen wie twitter und facebook haben eine Rolle gespielt.

Wie fängt es an? Jemand ist plötzlich bei twitter und lädt dich ein. Aus Spaß meldest du dich an und hast promt, dank Import des Google Mail Adressbuchs, 15 “tweets”, denen du “followst”. Ich also online zwischen den Netzen und häng’ da ein bisschen ab.

Plötzlich ist Bildungsstreik und alles geht drunter und drüber:
Planst einen Pressespiegel, sind schon wieder so viele Artikel gepostet worden, dass du nicht hinterherkommst. Meine Streikuniliste, die dabei entstanden ist, verweigert sich auf jeden Fall jeglicher Aktualität. Und dann die tweets: Das Kommende wird es benennen, etwa 250 pro Tag. Und schwupp, die ganze Zeit strömen irgendwelche neuen Informationen auf dich ein, die darum bitten verarbeitet zu werden. Schließlich will ich mit meinen bestechenden Analysen und einzigartigen Hintergrundberichten auch nur den Zahn der Zeit treffen, und erhört werden. Aufmerksamkeit erhaschen.

Der Pressespiegel lässt immernoch auf sich warten, der Streik funktioniert trotzdem, auch ohne mein theoretisch-poststrukturalistisches Zutun und das Gezwitscher spricht von einem Video, es macht eben die Runde.

Man nehme sich einmal die Zeit und verfolge die Ausführungen dieses Peter Kruses, den anscheinend auch cnnbc schon für sich entdeckte, und beobachte einfach die kommenden Jahre.

Der Herr sei wohl soetwas wie ein Ausnahmetalent. Hierzu einmal das Satement von der Veranstaltung, auf der die folgenden Videos entstanden sind:

Professor Dr. Peter Kruse (Jahrgang1955) hat sich in der „Generation Internet” den Ruf als Vordenker und Interpret komplexer Netzwerke erworben. Zentrale Frage für ihn ist, wie Menschen mit Hilfe des Internet so zusammenwirken können, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile. Peter Kruse ist Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität Bremen und geschäftsführender Gesellschafter des Beratungsunternehmens nextpractice GmbH. Nach dem Studium der Psychologie, Biologie und Medizin promovierte Kruse 1984 im Bereich der Experimentalpsychologie und befasste sich anschließend an verschiedenen Universitäten intensiv mit der Erforschung der Komplexitätsverarbeitung in intelligenten Netzwerken. Er entwickelte computergestützte Werkzeuge zur Nutzung kollektiver Intelligenz in Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Netzwerkkultur, das Entstehen gemeinschaftlicher Bedeutungssphären, die Veränderung von Wertesystemen, die Beteiligung und Mobilisierung von Individuen, sowie das Entstehen gemeinschaftlicher Bedeutungssphären sind Themen, die Peter Kruse auch als Berater im Blick hat. Kruse ist Autor von über zweihundert wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, das „Personalmagazin” wählte ihn 2007 zum dritten Mal in die Liste der „40 führenden Köpfe”.

(via LPR Forum Medienzukunft)

LPR Hessen Forum Medienzukunft
Folien von Peter Kruse: Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert

Gesnabbed und zwischengespeichert für das LPR Forum Medienzukunft:

Sowie auf blip.tv im Kanal whoisTV:

via closedgermany

 

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