stimulanzzirkel

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This article was written on 27 Jan 2008, and is filled under out of time, verteiltes Leben.

spass am rande

ja nun zurück zum tagesgeschäft.

grüne woche ist voll am arbeiten und ich mittendrin. lauter uust neete menschen und keiner schert sich um den kunden, ähh gast. der ist sowieso nur mittel zum zweck; frei nach dem motto:

„meine arbeit macht mir spass und ich gehe voll auf darin, wenn nur nicht die kundschaft wäre, die mich von der arbeit abhält !“

ich sehe ständig leute rumlaufen, die gutgelaunt und voller freude ans tagewerk gehen, aber andererseits auch welche, denen es egal ist, was da einen vor den bug kommt. und das sind meist die, die auf der anderen seite des geschehens stehen, also vor dem thresen…

ist es nicht verwerflich, dass die leute hinter dem thresen sich nur von denen davor runterziehen lassen und nur durch eigene belustigungen motiviert bleiben?

sollte man nicht, bevor man dienstleistungen anbietet, die dienstempfänger schulen, zu merken, was da eigentlich abläuft bzw. denen es bewusst machen?

wenn menschen auf einander treffen mit unterschiedlichem verlangen, dann liegt da meist eine ungeheure spannung dazwischen und man ist, egal auf welcher seite man steht, gezwungen es mit der gehörigen portion humor wetzumachen, was da zwischen einem leigt, ohne, dass es beiden schadet.

sollte man sich nicht auch anderen gegenüber so verhalten, wie man es gerne zurückbekommen möcht bzw. wie man gern selber behandelt werden möchte?

wäre man nicht dann auch unabhängig von jedem gefühl, was einem gerade belastet oder antreibt – und auf jeden trifft dies zu.

mich strengt es schon sehr an, wenn ich geistig anderweitig beschäftigt bin, dann auch noch, wie gewohnt, lächelnd und freundlich und zuvorkommend und hilfsbereit und verständnisvoll und rücksichtnehmend, einfach gesagt geil drauf zu sein, was ich in der regel zu 90% auch bin, und privat dann das auszuleben, was einem wirklich beschäftigt.

leider ist das privat sein zu selten geworden, als dass man es rauslassen könnte, was einem nahe geht, denn ständig hat man haltung zu bewahren und gute mine zum scheinheiligen spiel zu machen.

so auch bei den leuten an der verkaufsfront…

also leute:

dienstleister sind auch nur menschen, die ihren lebensunterhalt verdienen müssen und dabei die launen anderer freundlich zu durchstehen haben und dennoch ihre eigenen zurückstecken müssen.

nutzt bewusst!

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