stimulanzzirkel

Information

This article was written on 04 Feb 2008, and is filled under Berlin, verteiltes Leben.

schulpartys sind sooo geil

gestern sollte eine offizielle schulparty im fritzclub stattfinden und ich wollte mit nem pseudoexpärchen rein.

sie fand auch statt, nur ohne uns.

…schön vorher einen angetrunken, dann zu null uhr am ostbahnhof versammelt – geburtstag mit rosésekt begossen und dann wollten wir reingehen… menschenmassen über menschenmassen vor dem fritz, denn es durften auch u18 rein… viele, also viele torkelnde alkoholleichen und dem entsprechend partypeople aus der kreuzberg-neuköllnkonnecke – nicht schlimm, aber voll!

es wurden dann auch nur noch leute reingelassen, die vorverkaufskarten hatten – also wir nicht.

auf den schock wollte ich schön am parkhaus urinieren und wunderte mich vorort, was da für geräusche an mein ohr gerieten, nachdem der motorenkrach aufhörte… porno im parkhaus und ich stand unverhoffter weise mit offener hose in der zweiten reihe und hatte direkten blick auf die mir dargebotene vorstellung…

hm… merkwürdig, dass genau in dem augenblick gleich mehrere das bedürfnis nach einer ungestörten, öffentlichen toilette hatten und zeugen dieser abstrusen szene wurden – nur die protagonisten wussten nicht, dass sie nicht alleine waren…

————————————————————————————————————————

nach entleerter sektflasche und 2 cheeseburgern wurde ich beschlossen noch zum kumpel mitzufahren, um dort den geburtstag ausklingen zu lassen.

bier und sekt sollten dem pärchen und mir die nacht dann versüßen. taten sie dann auch – unterhaltung kam durch youtubevideos.

dann endlich ins bett, licht aus und wegpennen. blöd, wenn couch und bett nebeneinander stehen. ob ich mir denn die zähne schon geputzt hätte, war die letzte frage. nein die antwort, denn ich mag abgestandenen biergeschmack am morgen in meinem mund. nacht!

er wollte es noch nachholen und sie nochmal auf die andere toilette. nach ein paar überlegungen hab ich mir dann doch ein herz und meine zahnbürste gefasst, ging auf leisen sohlen zur toilette und merkte aufgrund der mir dargebotenen geräuschkulisse, dass wohl das zähneputzen in dieser toilette nicht möglich war – geschenke aus- und einpacken halt…

so war dann doch die schalheit in meiner mundflora wieder einmal das erste, was mich an diesem durchaus schönen morgen stören sollte…

One Comment

  1. Alex
    6. Februar 2008

    Es wäre jetzt fatal etwa folgendes zu sagen:
    Paul, mach dir nichts draus, es ist doch nicht so schwer, schau, allen geht es gut, die Sonne lacht, dir kann es also auch ganz leicht gut gehen.

    Warum ich das nicht sage?

    Weil das jeder sagt und du das Gefühl gewinnst, dass mit dir ja wirklich was faul sein muss, wenn es doch ALLEN anderen so einfach so gut geht.

    Also sage ich stattdessen folgendes:
    Es geht nicht allen gut, den meisten geht es objektiv sogar beschissen, aber ich glaube die meisten lernen ihr Unglück zu übersehen. Einfach woanders hinschauen.

    …und das Glück kehrt wieder!

    Oder du wirst Diskordianer (http://de.wikipedia.org/wiki/Diskordianismus).
    Dann ist sowieso alles egal und das was nicht egal ist, ist nicht so wichtig.

    …und wenn nichts hilft, kannst du ja immernoch zum Speed-Dating gehen… rein spaßeshalber und dir ne Geschichte ausdenken, die möglichst viel Mitgefühl erzeugt. War nur Spaß!

    Am wichtigsten ist immernoch Vertrauen und ick trau dir! (Wenn ick mich da bloß nich vertraue 😉

Schreibe einen Kommentar

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar abzugeben.