stimulanzzirkel

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This article was written on 21 Jan 2008, and is filled under Berlin, out of time.

es wird Zeit…

Bicycle Day

Abzuschließen. Bilanz zu ziehen.

Ich erinnere mich noch an diesen einen Dialog – in Dresden? – auf jeden Fall mit Jenny und noch in 2006.
Essenz: „2007 wird ein Scheißjahr.“

Untrügerische Intuition nehme ich an,
aber die Frage ist eben was man daraus macht.

Warum 2007 doch nicht so stinknormal und langweilig wurde wie befürchtet –
es folgen Dinge, die ich im letzten Jahr zum ersten Mal erleben durfte:

Mich von derselben Frau zum zweiten Mal verlassen lassen.

In einem Jahr fünf verschiedene MitbewohnerInnen haben. Non parlo italiano!

Schränke selber zimmern. Noch halten sie.

Zum Myfest hätte man ja auch früher schonmal gehen können…

Dr. Wengler. Rock On.

An der Fahrradsternfahrt teilnehmen
…Wer es nicht kennt: mit dem Fahrrad auf der Stadtautobahn,
obwohl _das_ für mich keine Premiere war…

Club-Mate.

Stundenlang im Regen tanzen.

Eine Uniparty organisieren.
(…und Samstagmorgens gegen halb Acht mit 1200 € Cash in Tash
von Charlottenburg nach Hause fahren – puh.)

Ich schäme mich dafür fast, aber: zu einem Festival gehen. Fusion!

Den Prozess „beste Freundin –> Affäre –> beste Freundin“ unerwarteterweise bravourös meistern.

In den Sommerferien meine Geschwister auf dem Land besuchen.
Nur das mit den Hausarbeiten übe ich noch.

Dreads gemacht bekommen. Danke an Julia und Dresden.

Ein unterirdisch gestrandetes U-Boot finden.

Nackt im Kannibalenkessel köcheln.

Meine Liebe zu Union aufleben lassen. UNVEU.

Nach der Hochzeit meines Bruders morgens um halb fünf mit einem blauen ’74er VW-Käfer über vernebelte Brandenburger Landstraßen in die Nähe von Frankfurt/Oder mitfahren, um dort leicht overdressed in der Burgruine Gorgast aufzuräumen (?)
(Danke an Moppi – verrückte Aktion)

Kein Fleisch essen.

Mich unipolitisch einsetzen. Naja ich denke das Sammeln von Unterschriften zählt.

Ein Jazzchorkonzert in der Christuskirche besuchen. Gänsehaut!

…Shroom!

…und irgendwie auch spüren, was es heißt, eine richtige Familie zu haben.

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Ich möchte mich hier bei allen bedanken,
die mich in diesem wundervollen Jahr begleitet haben und
mich gleichsam entschuldigen,
falls ich etwas Elementares jetzt hier nicht aufgeführt habe.

Aber: die Zeit rennt nicht weg und auch dieses Jahr
gibt es sicher wieder viel zu lernen, zu geben, zu lieben und zu leben.

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