stimulanzzirkel

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This article was written on 22 Dez 2007, and is filled under Berlin.

hohoho

hohohol dir doch einen runter!

Wenn man das Weihnachtsfest kennt, wie bisher mit Tannenbaum und Familie und Geschenke und Kerzen und Räucherware und dem ganzen anderen Gedöns, dann kann man es verstehen, dass man sich darauf freut und auch noch ganz euphorisch Dinge für die 12.-beste Freundin kauft.

Wie bei jedem Ding, das man von näheren und von der Seite und vor allem von hinten beschaut, dann vergehen einem die Weihnachtsgrüße und dann man möchte man nur noch ein Fest erleben, das nur di Medienkultur im gleichnamigen Film hervorbringen kann…

Weshalb da so einige zu nem BadSanta werden kann man verstehen, diese Geschiche hat die ganze Sache auf den Kopf getroffen, man muss sich nur einlassen. Die Frage ist nur ob man das auch möchte und einfach darauf wartet bis die ganze Sache an einem vorbeigerauscht ist und dann kann man sich auch endlich wieder den normalen Dingen des Alltags zuwenden, wie Ostern und Geburtstage und andere Feierlichkeiten… Ständig präsent sein und geben und immer dieser Suff, der wahrscheinlich dazu erfunden wurd um es halbwegs erträglich zu machen…

Nunja, es gibt auch positiv Erwähnbares: siehe baldige Kommentare 😉

3 Comments

  1. pitfisch
    24. Dezember 2007

    Komisch, dass wir hier auch damit gespielt haben, uns vor versammelter Familienbande „Das Fest“ anzuschauen 😉

    Aber wie alles hat auch das Weihnachtsfest wieder seine Vor- und Nachteile, und sein wir doch mal ehrlich, die Geschenke sind auch irgendwo dafür da, durch materielle Genugtuung die eventuellen familiären Gräben zu überbrücken.

    Von DER Pertspektive aus finde ich den Konsumfetisch hier gar nicht so unangebracht. Ich glaube du selbst Harry sprichst doch auch gern von Bedürfnissen – die ja dadurch auch erfüllt werden können.

    PS: Silvester ist an sich genauso konstruiert, sinnfrei und überflüssig!
    Aber immerhin stellt es den Konterpart dar, wo man nicht auf die Familie angewiesen ist, sondern zumindest die freie Wahl haben sollte, mit wem man diesen unglaublich wichtigen Augenblick verbringt.
    Ich bin trotzdem froh, dass es dieses Jahr mit EUCH sein darf. Danke dafür und ich freue mich auf den Kleiter!

  2. Thadeus Protz
    25. Dezember 2007

    ja was soll das sein, dieses weihnachtsdings?

    außer ner schürfwunde am rechten oberschenkel und am rechten knie nichts gewesen? oder doch für den anruf nachts um halb drei, der nur danke sagen wollte?

    die geschenke sorgen wahrscheinlich einfach für vergebung, für vergebung all der strapazen, die wir uns gegenseitig aufbürden, innerfamilier, um uns danach sauberer, irgendwie auch reingewaschen zu fühlen.
    alles nochmal rauslassen, um nach vergebung zu bitten. und vergebung erhalten, die neue chance.
    immer wieder.

    ich meine: familie sieht sich kaum, zerfasert mehr und mehr, und doch bleibt sie stets das gleiche, bruder bleibt bruder, schwester schwester und vor allen mama mama und papa papa.

    und wahrscheinlich einfach nur dafür, dass wir das nicht vergessen.

  3. pitfisch
    25. Dezember 2007

    word.

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