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This article was written on 14 Dez 2005, and is filled under Dresden, out of time.

Träume von der Zukunft: 1. Wie der Islam die Welt rettet.

Wow. Dass ich das noch erleben darf. Ich schreibe meinen ersten Blogeintrag auf eine Internetseite. Revolution! Hehe, ich bin gespannt wie sich das in der Allgemeinheit noch entwickelt. Aber Reflexionen über die Blogosphäre gibt es schon genug. (Elitäre Sprache, yeah!)

Deshalb hier, was ich meine zu sagen zu haben:

SPIEGEL ONLINE brachte heute einen wunderschönen Artikel zur Analyse unserer gegenwärtigen Zeit und für mich einen weiteren Beweis, dass unsere kulturelle Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist und dass es durchaus Sinn macht, noch Hoffnung für die Menschheit zu emfpinden. Der Titel: Islam-Studie: Das fatale Sakrale.

Unter einer kleinen Werbeeinblendung für das neue Album von Seeed präsentiert uns Cem Özdemir Dan Diners Buch „Versiegelte Zeit. Über den Stillstand in der islamischen Welt“. Schön, dass ich es wenigstens bis hier schon geschafft habe, die Namen abzuschreiben.

Auf den Inhalt möchte ich gar nicht eingehen, da ich nicht nachplappern will, sondern seine Auswirkungen verarbeiten will. Denn mich lässt er wieder von der Zukunft träumen. Von der Möglichkeit, dass wir nicht unbedingt in einer totalitär verkalkten Bürokratie alt werden müssen, sondern dass es genügend alternative Ansätze gibt, die nur leider viel zu wenig Gehör finden. Zu viele Ideen, die gegen den Pessimismus auf der Welt nicht ankommen.

Für mich ist das aber nichts. Ich brauche das momentan nicht. Es läuft, und es läuft schon eine ganze Weile und bisher gibt es keinen Grund für mich anzunehmen, es könnte ins Stocken geraten. Damit Ideen verwirklicht werden, müssen sie erst einmal gedacht werden. Viel zu viele Menschen trauen sich aber nicht einmal das. Und das ist fatal in meinen Augen. Wie soll sich etwas verändern können, wenn die Menschen sich nicht einmal die Mühe machen, Alternativen überhaupt zu denken, sie wenigstens einmal im Gehirn gehabt zu haben.

Das ist meine Überlebensstrategie. Sonst wäre ich doch schon längst verrückt geworden. Die Ideenwält hält mich aufrecht. Es reicht mir schon, dass so vieles möglich ist, genügend Vertrauen in die Zukunft zu haben, dass irgendetwas davon irgendwann einmal verwirklicht werden wird. Das geht gar nicht anders, bei der Menge schöner Gedanken und Denksysteme, die ich schon gesammelt habe.

Wege zu finden, die Hoffnung nicht aufzugeben. Das ist mir wichtiger als Karriere oder sonstwas. Ich bin lieber glücklich als erfolgreich, Entschuldigung. Dass das nichts mit dem eingangs erwähnten Artikel zu tun hat, hatte ich ja schon angedeutet.

Bis später also

Jon

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