stimulanzzirkel

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This article was written on 19 Dez 2005, and is filled under Berlin.

Die Party

…ist zu Ende.

Kontrollverlust, Schwitzen, Enge.
Der hintere Teil meines Zimmers wurde zum Kabuff. Christian verbrachte die ganze Nacht dort, Erinnerungen an Silvester wurden auch angesichts des mit Dübeln gefüllten Glases wach.

Die Küche war stets gut besucht. Dazu sind mir aber zu viele Getränke übrig. Aber vielleicht waren die unter Berücksichtigung des erstgenannten Punktes auch gar nicht nötig.

Somit vielleicht doch ein Erfolg? Alkohol, du bist überbewertet.

…sagte sich auch Paul, und wollte nicht von seinem Wunsch ablassen, mit dem Auto nach Hause zu fahren (hm, vorhin stand es immer noch da). Zu früherem Zeitpunkt sagte er mir, dass der Moment kommen wird, in dem er mit dem Auto fahren möchte und ich ihn dann davon abhalten soll und ihm sagen soll er hätte mir das selbst gesagt (was ja auch irgendwie stimmt).
Lenes Kopf lehnte sich kurz bevor sie einschlief (halb eins, halb zwei!?!?) noch schön auf meinen Oberschenkel in Noras Bett. Ich konnte mich lösen. Denn ich war ja eh nur am herumrennen. Leid tut mir das für die ersten Gäste, die dann noch schnell abkommandiert wurden um zu helfen, bis neun kam ich überhaupt nicht zur Ruhe. Doch dann entspannte auch ich mich im Laufe des Abends mehr und mehr…
Für meinen Geschmack setzte die Gruppendynamik des Gehens zu früh ein, wurde doch zu wenig getrunken?

Ausklingen ließen das ganze dann Jen, Benni, ich und irgendwie auch Jon.

Ein Abend, an den ich mich noch lange erinnern werde.
Von den Restbeständen könnte ich die gleiche Party nochmal feiern, nur würden sich die Nachbarn dann wahrscheinlich verarscht vorkommen, denn in meinem Ankündigungsschreiben war von „Toleranz“, „Vertrauen“ und „EINMALIG“ die Rede. Naja, allzu laut wurde es ja auch nicht, sonst hätten sich welche beschwert… (oder das Ankündigungsschreiben war zu herzerweichend geschrieben 😉 )

Trotz diverser spontaner Aktionen wie von Micha, Knietzsch und Eichler und lange nicht gesehenen Kameraden habe ich mich bei allen Gästen über ihre Anwesenheit gefreut, das ist doch was. Leider fehlten auch viele mir wichtige Personen, was heißt, dass man das mit längerer Ankündigung und in ausgewählterer Runde wiederholen kann. Dazu fühle ich mich berufen.

Da kommt mir doch gleich eine Idee für eine zukünftige Kooperation. Ab gehts im grauen Stübchen, die Nacht wartet, am Ende steht vielleicht ein Konzept, dass man dem hoffentlich wieder nüchternen Paul vortragen kann…

Den Zweck der Einweihung hat es für mich auf jeden Fall erfüllt. Jetzt hat jeder mal gesehen, wie ich hause (man sollte sich nur die vielen Menschen wegdenken)

Danke an alle und bis zum nächsten Mal.
Wenn ich allen danke, so muss ich Jens Aufräumaktion hervorheben, wobei sie mich hat schlafen lassen. Da weiß man erst, was man hat, und beim nächsten Mal in MD wird dann auch wieder mehr gesprochen 😉

Alex

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