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This article was written on 31 Okt 2005, and is filled under Berlin.

Amsterdam – Again?

Wieder da, wieder in der Nachtschicht.

Eine ruhige Nacht steht bevor, zwei weniger ruhige liegen zurück.
Diese Stadt schaffte es, mich von meinen Vorsätzen zu befreien.

Doch war ich mit anderen Leuten dort, fühlte mich allein.
Entfremdet durch andere Gewohnheiten.
Sie konnten es zum Beispiel nicht verstehen, wie jemand mit Drehtabak baut, ich nahm die Außenseiterrolle kompromisslos an und zog sie durch.
Sie konnten nicht verstehen, wie man sich an einem Samstagnachmittag (bei herrlichen Wetter- und Lichtverhältnissen!) allein in den Vondelpark setzen kann – zum Lesen.
Sie sind meine Zivikollegen.

Ich war still, ich nahm nicht wirklich Teil, ein Gespenst in Amsterdam.
Dennoch hat es mir sehr gefallen, weil es das erste Mal war, dass ich eine Stätte der gemeinsamen Reise besucht habe, ein leicht versöhnliches Gefühl kam da auf, auch weil ich Orte erkannte, die ich damals schon nicht mehr bewusst erlebte. Nun erinnere ich mich beispielsweise an die großen Stühle wieder, siehe Photos.

Auch am Anne-Frank-Haus sind wir zu seiner Zeit wahrscheinlich sogar mehrfach vorbeigelaufen, es ist ja nicht zu verfehlen, nur im dunkeln schlecht zu erkennen. Drin war ich ob der langen Schlange davor nicht.

Zu berichten bleibt, dass ich Marvin Lindenberg traf, was schon sehr seltsam war. Auch Herr Raubach weilte wohl am Samstag im Zuge des Schüleraustauschs dort, aber das wäre wohl zuviel des Glückes gewesen.

So war dieses Wochenende vor allem eines: Die Vorbereitung auf die Rückkehr mit Jen im Frühling.

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